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| auspressen /Vb./ 1. Flüssigkeit aus etw. herauspressen, etw. ausdrücken: den Saft aus der Zitrone, Apfelsine a.; durch Pressen den Saft aus etw. herausziehen: e. Zitrone, Apfelsine, Johannisbeeren, Weintrauben a.; Mohrrüben a. 2. abwertend jmdn., etw. (geldlich) aussaugen: d. Bauern, Bevölkerung, ein Land a.; das Volk wurde (durch Steuern) ausgepreßt; jmdn. bis zum Weißbluten a.; umg. er wurde (von seinen Freunden, von der Prüfungskommission) wie eine Zitrone ausgepreßt (ausgefragt)
pressen, preßte, hat gepreßt 1. etw. durch starken Druck, mit einer Presse bearbeiten: Metalle, Glas, Kunststoffe, Briketts, Holz, Papier p.; ein Bucheinband aus gepreßtem Leder; Bücher, Fotos, Pflanzen p.; zwischen den Blättern des Buches lagen gepreßte Blumen; Flüssigkeit aus etw. ausdrücken: Früchte, Obst p.; Saft aus einer Zitrone, durch ein Tuch, in die Tasse p.; /bildl./ abwertend die Feudalherren preßten hohe Steuern aus dem Volk, preßten die Bauern; Und den Geist zu bedrängen, zu pressen, halte ich für sündhaft Rathenau Briefe 2,9 2. etw., jmdn. heftig drücken: jmds. Hand, Arm p.; sie preßte die Hand auf das Herz, gegen die Brust; beide Hände vors Gesicht, an die Stirn, gegen die Schläfen p.; Die Angeklagte ... preßte sich /Dat./ die Fäuste vor die Augen R. Bartsch Geliebt 542; er preßte seine Lippen auf ihren Mund; das Ohr an die Tür, die Stirn gegen die Fensterscheibe, das Gesicht in die Kissen p.; sie hielt den Kopf an seine Schulter gepreßt; jmdn., etw. an sich p.; er nahm sie in die Arme und preßte sie an seine Brust; die Mutter hielt das Kind krampfhaft an sich gepreßt; sich p. sich drängen: er preßte sich eng an die Hauswand; draußen preßte sich die wartende Menge; die Menschen standen gepreßt am Straßenrand; umg. das Lokal war gepreßt voll(war überfüllt)⌉; /übertr./ etw. preßt jmdn. etw. beklemmt, bedrückt jmdn.: Mich preßt und ängstigt diese Waffenstille Schiller Jungfr. v. Orleans III 4; pressende Angst, Verzweiflung; /oft im Part. Prät./ gepreßt bedrückt: aus, mit gepreßtem Herzen, Gemüt; eine gepreßte Stille, Atmosphäre; mit gepreßter (mühsam beherrschter) Stimme sprechen, antworten; Was sie sprachen, sprachen sie gepreßten Atems und gepreßter Stimme Feuchtw. Narrenweisheit 60; ihre Stimme war, klang gepreßt; »Du hast kein Vaterland«, sagte Rozat gepreßt E. Claudius Grüne Oliven 348; gepreßt (gezwungen) lachen 3. jmdn., etw., sich in etw. p. jmdn., etw., sich in etw. zwängen: jmdn. in eine Zwangsjacke, Sachen in den Koffer, die Füße in zu enge Schuhe p.; Ich soll meinen Leib pressen in eine Schnürbrust Schiller Räuber I 2; er preßte sich in das überfüllte Abteil; /übertr./ seine Gedanken in einen Satz, ein Schema p.; abwertend er wurde in die Uniform der preußischen Armee, in die preußische Armee gepreßt (zum Dienst in der preußischen Armee gezwungen); ihr einziger Sohn war in die Fremdenlegion gepreßt worden; er wollte nicht, daß der Junge in den Hitlerrock gepreßt würde Bredel Enkel 242; der Landesherr ließ durch gewissenlose Werber seine Untertanen zum Kriegsdienst p.
zu 1 Presser, der; -s, -;
Pressung, die; -, -en /Pl. ungebräuchl./
zu 1 aus-, umpressen zu 1 u. 2 ab-, heraus-, zusammenpressen zu 1--3 hineinpressen zu 1 u. 3 einpressen zu 2 an-, aneinander-, aufeinander-, zupressen zu 3 erpressen
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| ... nicht bis auf das Blut | auspreßte | . Aber der schöne Grundsatz, ... | | ... längerer Zeit aufs äußerste | ausgepreßt | werden, um Annuitäten auf ... | | ... verzichten. Aus einem so | ausgepreßten | Geschlecht kann man nicht mehr ... | | ... 3 bis 4 Eier, den | ausgepreßten | , geseihten Saft zweier ... |
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