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| Hemd, das; -(e)s, -en /Verkl.: Hemdchen/ blusenartiges Kleidungsstück oder direkt auf dem Leib getragenes Wäschestück, das aus verhältnismäßig dünnem Stoff besteht und den Körper von den Schultern bis etwa zu den Oberschenkeln bedeckt: ein langes, kurzes, neues, sauberes, feines, grobes, (blüten)weißes, buntes, schmutziges, wollenes, leinenes, seidenes H.; ein H. aus Baumwolle, Dederon, Charmeuse; ein frisches H. anziehen, tragen; das H. ausziehen, über den Kopf streifen, wechseln; umg. seine Meinung, Gesinnung wie sein, das H. wechseln (oft ändern)⌉; sich /Dat./ das H. vom Leibe reißen; Hemden waschen, bügeln; im bloßen H. dastehen; das H. in die schmutzige Wäsche geben; umg. scherzh. tritt (dir) nicht aufs H.! /wird gesagt, wenn jmds. Hemd zu kurz ist/ a) blusenartiges Kleidungsstück der Oberbekleidung für männliche Personen, Oberhemd: ein gestreiftes, kariertes, bügelfreies, lang-, kurzärm(e)liges H.; Dazu trugen wir offene Hemden mit Schillerkragen Hartung Wunderkinder 41; Neupräg. DDR die blauen Hemden (Blauhemden) der FDJ⌉; ein H. mit Reißverschluß; Hemden stärken, ausbessern; das H. auf-, zuknöpfen; sein H. stand offen; die Manschetten des Hemdes waren durchgescheuert b) Wäschestück α) für männliche Personen, Unterhemd: ein H. mit spitzem, rundem Ausschnitt, mit kurzen, langen Ärmeln; er war naß bis aufs H. β) für weibliche Personen: ein rosafarbenes H.; ein H. mit kurzen Ärmeln; Sie war schon naß bis aufs Hemd, denn sie war den ganzen Tag durch den Regen gegangen Rinser Mitte 128 c) /in bildl. Wendungen/ umg. kein (ganzes) H. mehr am, auf dem Leib haben (sehr heruntergekommen sein); jmdn. bis aufs H. ausziehen, ausplündern (jmdn. völlig aussaugen); jetzt werden wir als Kulturvolk liquidiert und bis aufs Hemd ausgeplündert Noll Holt 2,7; alles bis aufs H. verlieren (fast alles verlieren); er würde das letzte, sein letztes H. hergeben, verschenken (das Letzte opfern)⌉; /sprichw./ das H. ist mir näher als der Rock (der eigene Vorteil ist mir wichtiger als der eines anderen)
zu a Blau-, Braun-, Camping-, Frack-, Herren(ober)-, Jacken-, Nylon-, Ober-, Polo-, Smoking-, Sommer-, Sporthemd zu a u. b β Dederon-, Perlon-, Seidenhemd zu b Nacht-, Turnhemd zu b α Herrenunter-, Netz-, Unterhemd zu b β Flatterhemd dazu /in Verbindung mit Materialbezeichnungen, z. B./ Barchent-, Batist-, Flanell-, Leinen-, Wollhemd; /ferner in/ Arm(e)sünder-, Büßer-, Chor-, Ketten-, Leichen-, Nicki-, Panzer-, Schnee-, Sterbe-, Sträflings-, Toten-, Vorhemd
Vorhemd, das; -(e)s, -en /Verkl.: Vorhemdchen/ veralt. als Brustlatz über dem Hemd getragene, hinten mit Bändern oder Knöpfen geschlossene Hemdbrust: [er] holte sich bei der Wäscherin das frische Hemd und das geglättete Vorhemdchen G. Keller 6,201 (Kammacher)
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| ... Gemeines: - je - ein | Vorhemd | -. - Ein ganz gewöhnliches ... | | ... zu dreckig geworden ist. Ein | Vorhemd | , wie es Bohèmiens - auf ... | | ... über zweifelhafter Wäsche | Vorhemden | zu tragen. Kann der Pöbel ... | | ... fürchte, sie werden demnächst | Vorhemden | und Röllchen einkaufen. Und ... |
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