Haushalt(s)-:
-artikel, der käuflicher Gegenstand zur Benutzung im Haushalt: Geschirr, Töpfe, Eimer und andere H.; ein Laden, eine Fabrik für H.; ein gefragter H.; H. aus Plast;
-ausschuß, der Kommission, die den Haushaltsplan einer öffentlichen Einrichtung berät: der H. hat die beantragten Ausgaben genehmigt, gestrichen;
-buch, das 1. (gebundenes) Heft, in dem die laufenden Ausgaben eines Haushalts aufgezeichnet werden: die Eintragungen im H. zusammenrechnen, kontrollieren 2. Buch mit Ratschlägen für den Haushalt;
-defizit, das Fehlbetrag im Etat: das H. ist angewachsen;
-führung, die: sie war vorbildlich in ihrer H.;
-geld, das Wirtschaftsgeld: mit dem H. (nicht) auskommen;
-gerät, das Gerät, das im Haushalt benutzt wird: elektrische Haushaltsgeräte wie Küchenmaschinen, Staubsauger und Reglerbügeleisen; stromfressende Haushaltsgeräte;
-hilfe, die Frau, die regelmäßig für ein paar Stunden im Haushalt hilft: eine H. haben; eine ehrliche, kinderliebe H.;
-jahr, das Zeitraum, für den ein Haushaltsplan ausgearbeitet wird: im laufenden, nächsten H.;
-mittel, die /nur im Pl./ Geldmittel aus dem Etat einer öffentlichen Einrichtung;
-plan, der Plan, der die Einnahmen und Ausgaben einer öffentlichen Einrichtung festgelegt, Etat: einen H. aufstellen, beschließen; im H. der Stadt sind für kulturelle Zwecke große Beträge vorgesehen;
-schule, die Schule, in der hauswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt werden;
-tag, der Neupräg. DDR vgl. Hausarbeitstag: die Mutter hat heute H.; sie nimmt morgen ihren H.;
-ware, die vgl. -artikel: ein Geschäft für Haushaltswaren;
-wäsche, die Wäschestücke, die im Haushalt verwendet werden;
| Haus-:
-haltung, die 1. Haushalt, Hauswirtschaft: sie steht einer großen H. vor; die Stromabgabe an Haushaltungen verbilligen; Geräte, die man für eine H. braucht; in den Haushaltungen einer Großstadt fallen jährlich viele tausend Tonnen Müll an; zu den Mitgliedern dieser H. gehören Ehefrau, Kinder und in der gleichen Wohnung lebende Großeltern 2. Haushaltsführung: H. lernen; das für die H. benötigte Geld; ihr Leben ist durch H. und die Sorge für Mann und sechs Kinder ausgefüllt;
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| Haushaltungs-:
-kosten, die /nur im Pl./ Ausgaben, die zur Unterhaltung einer Hauswirtschaft notwendig sind;
-schule, die vgl. Hauswirtschaftsschule;
-vorstand, der Vorstand eines Haushalts, Familienoberhaupt: in den meisten Familien ist der Ehemann der H.;
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| Haus-, haus-:
-{=}Hạụs{=}Verkehr, der Neupräg. Beförderung von Gütern oder Reisegepäck vom Haus des Absenders bis zum Haus des Empfängers oder bis zur Unterkunft am Reiseziel;
-herr, der 1. Familienoberhaupt, Gastgeber: der H. empfängt die Gäste, bringt einen Toast auf seine Gäste aus; der Sohn übernahm in Abwesenheit des Vaters die Rolle des Hausherrn 2. süddt. österr. Hauswirt, Vermieter: der H. kündigte ihm die Wohnung 3. /übertr./ Neubedeut. a) leitende, maßgebliche Person: die Schüler von heute sind die Hausherren von morgen b) Sport gastgebende Mannschaft: er schoß das Ehrentor der Hausherren; trotz überlegener Spielweise konnten die Gäste nicht verhindern, daß der H. das Fußballspiel gewann;
-hilfe, die Haushaltshilfe;
-hoch /Adj./ sehr hoch a) ein h. Stapel von Kisten; eine h. Schutthalde; einen Ball h. werfen; h. Flammen, Bäume, Wellen; /bildl./ die Diskussion schlug h. Wellen (war äußerst lebhaft, erregt) b) /übertr./ umg. ein Spiel, einen sportlichen Wettkampf h. gewinnen, verlieren; das Fußballspiel endete mit einem h. Sieg der Gastgeber; h. über jmdm. stehen (jmdm. sehr überlegen sein); jmdm. h. überlegen sein; seinen Gegner h. schlagen (seinem Gegner eine sehr große Niederlage beibringen); ein h. (überragender) Favorit;
-hofmeister, der hist. Leiter einer großen aristokratischen Hauswirtschaft: der Haushofmeister und die Bedienten trugen schwarze Jabots Feuchtw. Narrenweisheit 158;
-huhn, das vgl. -hund;
-hund, der zu den Haustieren gehörender Hund: der H. muß das Anwesen bewachen;
-industrie, die veraltend Heimarbeit: die Arbeiter in der H. wurden früher am schlechtesten bezahlt;
-jacke, die bequeme Jacke, die man nur zu Hause trägt: er trug H. und Pantoffeln;
-joppe, die vgl. -jacke;
-kalender, der Druckwerk mit Erzählungen, Sprüchen, Bildern und einer Zeittafel für das lau- fende Jahr, das für die ganze Familie bestimmt ist: ein christlicher H.;
-kaninchen, das vgl. -hund;
-kapelle, die 1. kleines Orchester einer Gaststätte: zum Tanztee spielt die beliebte H. 2. veraltend kleine Kirche in einem Privathaus: und schon ist ... der Gartensaal zu einer Hauskapelle für die Feier der Hl. Messe hergerichtet H. Franck Annette 252;
-katze, die vgl. -hund: die H. jagt auf dem Dachboden nach Mäusen;
-keller, der;
-kittel, der vgl. -jacke: sie hat zum Teppichklopfen einen bunten H. an;
-kleid, das vgl. -anzug: sie trug noch am späten Vormittag ein H.;
-knecht, der veralt. vgl. -bursche: der H. ging mit dem Licht voran, um dem Gast sein Zimmer zu zeigen; Da ist Albertchen selig zornig geworden, das erstemal in unserer Ehe ... hat geschrien, ich bin nur dein Hausknecht Dürrenmatt Versprechen 237;
-knochen, der salopp scherzh. Hausschlüssel;
-konzert, das vgl. -musik;
-kreuz, das umg. scherzh. vgl. -drache(n);
-lehrer, der veraltend Lehrer, der von einer Familie fest angestellt ist, um die Kinder im elterlichen Hause zu unterrichten: er war auf einem großen Gut H.;
-leute, die /nur im Pl./ 1. Mitbewohner eines Hauses: unsere H. sind fast alle freundlich und hilfsbereit 2. veraltend Hausmeisterehepaar;
-macherart, die: Würste nach H. (wie hausgemacht);
-macherkost, die vgl. -mannskost;
-macht, die hist. Landbesitz eines Herrscherhauses: Böhmen gehörte zur H. der Habsburger;
-mädchen, das veraltend vgl. -angestellte;
-magd, die veralt. vgl. -angestellte;
-mann, der /Pl. -männer/ veraltend vgl. -meister 1 u. 2;
-mannskost, die einfaches, nahrhaftes, kräftiges Essen: schlichte, gesunde H.; Erbsen- und Linsengerichte sind beliebte H.; /bildl./ dieses Buch ist nur H.;
-marke, die 1. umg. besonders bevorzugtes Genußmittel: diese Zigarrensorte, dieser Wein ist meine H.! 2. früher von einer (bäuerlichen) Familie zur Kenntlichmachung ihres Eigentums geführtes Zeichen: Hausmarken sind gebietsweise heute noch im Gebrauch; die H. wird den Pferden und Kühen in die Haut eingebrannt;
-mauer, die vgl. -wand: die Katze strich an der H. entlang;
-meister, der 1. Angestellter, der für die Instandhaltung und Reinigung eines (öffentlichen) Gebäudes verantwortlich ist: der H. einer Schule, eines Betriebes; die Dienstwohnung für den H.; der H. sorgt für Handwerker, wenn die Mieter Schäden melden 2. schweiz. Hauseigentümer;
-mittel, das natürliches Heilmittel, das gern zu Hause angewendet wird, um leicht Erkrankten ohne ärztlichen Beistand zu helfen: ein gutes, altes, beliebtes H.; Halswickel und heiße Milch mit Honig sind altbewährte H. bei Erkältungen;
-musik, die Musik, die man zu Hause mit Freunden, Familienangehörigen macht: H. gehört in unserer Familie zur guten Tradition;
-mutter, die veraltend vgl. -frau;
-mütterchen, das umg. scherzh. junges Mädchen, das viel und gern häuslichen Arbeiten nachgeht;
-nummer, die Nummer eines Gebäudes in einer Häuserreihe: wir haben die H. 8; die H. suchen;
-orden, der hist. Orden, den ein Fürstenhaus verlieh: da Kienzel ihn [einen Rehbock] dem Großherzog als Jagdbeute überlassen hatte, empfing er für diese loyale Handlung ... einen Hausorden Hartung Wunderkinder 15;
-ordnung, die Vorschriften über das Verhalten in einem Wohnhaus, einem Betrieb, einer Dienststelle, die von den Mietern, Angestellten befolgt werden müssen: Teppiche dürfen laut H. nur freitags geklopft werden; die H. verbietet den Alkoholgenuß während der Dienstzeit;
-putz, der Reinigung eines Wohnhauses, einer Wohnung: im Frühjahr findet der große H. statt;
-rat, der /ohne Pl./ Gerätschaften und Möbel, die für die Wohnung, Hauswirtschaft benötigt werden: alter, zerbrochener, solider H.; eine Fuhre H. mitbringen; den H. verkaufen; auf dem Dachboden lag verstaubter H.;
-recht, das Jur. Verfügungsgewalt über das eigene oder dienstlich anvertraute Haus; Recht, unbefugten oder unliebsamen Personen das Betreten dieses Gebäudes oder das Verweilen darin zu untersagen: jeder Wohnungsinhaber und dessen Familie darf vom H. Gebrauch machen; der Schulleiter übt in der Schule das H. aus; Mein gutes Hausrecht hab' ich ausgeübt / Am Schänder meiner Ehr' und meines Weibes Schiller Tell I 1;
-rind, das vgl. -hund;
-rock, der veraltend vgl. -jacke;
-schaf, das vgl. -hund;
-schatz, der kostbarer Familienbesitz: Hauffs Märchen gehören zum alten deutschen H.;
-schlachten /Adj./ vgl. -gemacht: h. Wurst;
-schlachtung, die Schlachtung von Kälbern, Schweinen, Schafen und Ziegen in der eigenen Hauswirtschaft;
-schlüssel, der Schlüssel zur Haustür: den H. nicht vergessen; einem Gast den H. geben;
-schneiderin, die Schneiderin, die in der Wohnung des Auftraggebers näht;
-schuh, der bequemer Schuh, den man zu Hause trägt: warme, pelzgefütterte Hausschuhe;
-schwein, das vgl. -hund;
-segen, der /nur in der Wendung/ umg. scherzh. bei Familie N hängt der H. schief (herrscht Streit, Uneinigkeit);
-stand, der 1. geh. Haushalt, Hauswirtschaft: ein junger, blühender, neugegründeter H.; einen (eigenen) H. gründen, haben; einem H. vorstehen; seinen H. besorgen, einrichten, ordnen 2. veralt. vgl. -gemeinschaft 1: mit seinem [des Festzuges] Aufbruche teilte sich auch unser Hausstand. Die zwei jüngeren Basen ... schlossen sich demselben an ... Der Oheim und die Frau blieben zu Hause G. Keller 4,320 (Gr. Heinrich);
-suchung, die auf amtliche Anweisung hin durchgeführte Durch- suchung einer Wohnung, eines Gebäudes nach belastendem Material oder zur Festnahme einer verdächtigen Person: bei jmdm. H. halten; eine H. vornehmen, durchführen, anordnen; eine nächtliche, polizeiliche H.; eine H. nach verstecktem Diebesgut;
-telefon, das Telefon, das die Verbindung zwischen einzelnen Räumen eines Hauses oder einer großen Wohnung herstellt;
-tier, das vom Menschen seit vielen Generationen gezüchtetes, zahmes Tier, das zur wirtschaftlichen Nutzung oder zu anderen Zwecken in der Hauswirtschaft gehalten wird: Hunde und Katzen sind die beliebtesten Haustiere; er hat etwas Land und einige Haustiere; eine Ziege, Kuh, ein Schaf als H. halten;
-tochter, die 1. junge Hausangestellte mit Familienanschluß: sie versieht ihren großen Haushalt mit Hilfe der H. 2. veralt. Tochter des Hauses, die nur im Haushalt der Eltern arbeitet und keinen Beruf hat;
-trauung, die kirchliche Trauung, die zu Hause stattfindet: als der Alte die Haustrauung in dem großen Zimmer meiner [des Bräutigams] Wohnung ... anordnete E. T. A. Hoffm. 3,181 (Serapionsbrüder);
-treppe, die Treppe, die zur Eingangstür eines Hauses hinaufführt;
-tür, die Tür, durch die man ein Haus gewöhnlich betritt: an der H. klingeln, läuten; vor die, aus der H. treten; an, vor, unter der H. stehen; vor der H. sitzen; sich vor der H. verabschieden; jmdn. bis zur H. begleiten; bei schlechtem Wetter mache ich keinen Schritt vor die H.!; das Kind saß auf den Stufen der H.; heute kann mich nichts vor die H. locken (zum Ausgehen bewegen); /bildl./ etw., jmdn. (direkt) vor der H. haben etw., jmdn. ganz nahe haben: die Küstenbewohner haben das Meer direkt vor der H.;
-türschlüssel, der vgl. -schlüssel;
-tyrann, der umg. Familienvater, der seine Familie tyrannisiert: ihr Mann entwickelt sich allmählich zu einem Haustyrannen; Dies war einfach ein Kreis von sieben alten bewährten Freunden, alle Handwerksmeister, Vaterlandsfreunde, Erzpolitiker und strenge Haustyrannen G. Keller 7,250 (Fähnlein);
-vater, der 1. Verwalter einer öffentlichen Einrichtung, in der Personen wohnen, übernachten, Heimleiter: der H. eines Alters-, Erholungsheims, einer Jugendherberge 2. veraltend Familienvater: ein guter, treuer, strenger H.;
-väterlich /Adj.; entsprechend der Bedeutung 2 von -vater/: h. Pflichten haben; Vor Zeiten ... konnte ein hausväterlicher Monarch durch Überblick und Stichproben sein Land überwachen Rathenau Kommende Dinge 305;
-verbot, das Anordnung, die jmdm. verbietet, ein bestimmtes Haus zu betreten: der Landtagspräsident spricht ein H. gegen einen Abgeordneten aus; das H. aufheben;
-versammlung, die Versammlung der Vertreter aller Mietsparteien eines Wohnhauses: eine H. durchführen;
-verstand, der alltäglicher, nüchterner, einfacher Verstand: ihr kleiner H. konnte das nicht begreifen; darum siegte in ihr alsbald der Schachl'sche Hausverstand Doderer Strudlhofstiege 746;
-vertrauensmann, der /Pl. --, -männer/ Neupräg. DDR von einer Hausgemeinschaft gewählter Vertreter: der H. führt in der Hausgemeinschaftsleitung den Vorsitz; der H. führt das Hausbuch;
-verwalter, der 1. Verwalter eines Wohnhauses: der H. überwacht die Einnahmen und Ausgaben des Mietshauses 2. süddt. österr. Hauswart, Hausmeister;
-wand, die Außenwand, Mauer eines Gebäudes: Holz an der H. stapeln; die Schritte hallten dumpf von den Hauswänden wider; eine nicht verputzte H.;
-wart, der Hausmeister in einem Mietshaus: Reparaturen müssen beim H. gemeldet werden; der H. sorgt für die Reinigung des Treppenhauses;
-wesen, das /ohne Pl./ Gesamtheit alles dessen, was Familie, Wohnung und häusliche Angelegenheiten betrifft: einem H. vorstehen; das H. besorgen, bestellen, in Ordnung bringen; ein kleines, stattliches, ärmliches, verlottertes H.; Eine drückende Stimmung lag auf dem Hauswesen Wasserm. Wahnschaffe 2,273; Seine Frau aber führte mit wahrem Fanatismus das Hauswesen, welches durch verschiedene Arbeiter und Dienstboten schnell erweitert wurde G. Keller 4,16 (Gr. Heinrich);
-wirt, der 1. Hauseigentümer, der Wohnungen vermietet: die Miete beim H. bezahlen; der H. hat ihm gekündigt 2. veralt. Familienoberhaupt: er war seiner Familie und seinem Gesinde ein vortrefflicher H.; Ehemann: Ich weiß nie recht, warum mein [Barbara Keplers] lieber Hauswirt nachts in seinem Turm hockt, statt ... ehrbar im Bett zu liegen Tralow Kepler 206;
-wirtin, die vgl. -wirt 1;
-wirtschaft, die 1. Gesamtheit der Wohnung, Einrichtungs-, Wirtschafts- und Bekleidungsgegenstände einer Familie: eine H. haben; Pflege- und Reinigungstätigkeiten im Haushalt: H. lernen; sich für die H. interessieren; zur H. gehört das Kochen 2. Neubedeut. DDR persönliches Eigentum der Genossenschaftsbauern an landwirtschaftlichen Nutzflächen, Viehbeständen, Wirtschafts- und Wohngebäuden und an Wirtschaftsgeräten: /meist in der Verbindung/ persönliche, individuelle H.;
-wirtschaftlich /Adj.; entsprechend der Bedeutung 1 von -wirtschaft/ die Hauswirtschaft betreffend: h. Berufsschulen; h. Unterricht; sich h. Kenntnisse aneignen;
-wirtschaftsschule, die Schule, in der hauptsächlich hauswirtschaftliche Fächer unterrichtetr werden;
-zeichen, das vgl. -marke 2: alte H.; der Kämmerer ... riß ihm den Hut ab, der mit seinem Hauszeichen geschmückt war Kleist 3,202 (Kohlhaas);
-zelt, das geräumiges Zelt, das in der Form einem Haus mit Spitzdach gleicht: ein H. mit hochgezogenen Seitenwänden, in dem drei, vier Personen Platz haben;
-zins, der süddt. österr. schweiz. Wohnungsmiete; vgl. Häuser-
zu -halt 1 a: Arbeiter-, Einzel-, Geschäfts-, Privat-, Stadthaushalt zu -halt 1 b: Energie-, Hormon-, Körper-, Kräfte-, Mineral-, Vitamin-, Wärme-, Wasser-, Zuckerhaushalt zu -halt 2: Bundes-, Rüstungs-, Staats-, Verteidigungshaushalt zu -haltsplan: Staatshaushaltsplan |
Buch, das; -(e)s, Bücher /Verkl.: Büchlein/ 1. (umfangreiches) in sich abgeschlossenes Druckwerk mit festem Einband, das zur Vermittlung des geistig-kulturellen Ideengutes dient: d. Rücken, Schutzumschlag, Illustration, Ausstattung, Titel, Verfasser, Signatur eines Buches; ein B. mit Goldschnitt; ein Berg, Stoß Bücher liegt auf dem Tisch; Rel. das B. der Bücher (Bibel)⌉; d. Neuauflage, Besprechung eines Buches; der Roman gilt als B. des Monats, Jahres (gilt als die beste Neuerscheinung); das B. gilt als Bestseller, salopp ist ein Reißer⌉; ein packendes, fesselndes, spannendes, aufrüttelndes, gutes, interessantes, grundlegendes B.; ein B. schreiben, verfassen, bearbeiten, illustrieren, auflegen, drucken, verfilmen; ein neues B. herausbringen; ein B. besprechen, rezensieren, verbieten, auf den Index setzen; ein B. heften, pressen, binden, in Leder, Leinen einbinden, mit einem Schutzumschlag versehen; das B. ist bereits ausgeliefert, wird in der Nationalbibliographie angezeigt, ist soeben erschienen; das B. liegt im Schaufenster aus, ist ausgestellt; ein B. (antiquarisch) kaufen, leihen, verleihen; jmdm. ein B. widmen, zum Geburtstag schenken; das B. ist leider vergriffen; ein B. in die Hand nehmen, anblättern, aufklappen, aufschlagen, zuklappen; in einem B. blättern, salopp schmökern⌉; sich in ein B. vertiefen; umg. die Nase ins B. stecken⌉; den ganzen Tag hinter, über seinen Büchern sitzen, umg. hocken⌉; ein B. lesen, durchlesen, auslesen, umg. verschlingen; Bücher wälzen⌉; das B. liest sich gut; aus dem B. kann man etw. lernen; etw. aus einem B. zitieren, rezitieren; eine Stelle im B. (rot) anstreichen; seinen Namen, eine Widmung in ein B. schreiben; Blumen zum Pressen, ein Lesezeichen in ein B. legen; Seiten aus einem B. herausreißen; sich /Dat./ das B. unters Kopfkissen legen; ein B. unter dem Arm tragen: ein B. ins Regal stellen, aus dem Regal herausziehen; das B. ist zerlesen, verschmutzt, verstaubt, wird als Makulatur verkauft; der Film ist nach dem gleichnamigen B. von Thomas Mann gedreht worden; /sprichw./ Bücher haben ihre Schicksale; /bildl./ er ist ein Arzt, wie er im Buche steht (ist ein vorbildlicher Arzt); die moderne Literatur ist ihm ein B. mit sieben Siegeln (er versteht nichts davon); er redet wie ein B. (redet ununterbrochen); geh. im B. der Natur, der Erinnerung lesen, blättern; er hat sich mit seiner Tat ins B. der Geschichte eingeschrieben (ist unsterblich geworden); Film Fernsehen Szenarium, Exposé: das B. schrieb A, Regie hatte B 2. Teil eines dichterischen Schriftwerkes: der Roman ist in vier Bücher unterteilt; die Textstelle ist im vierten B. des ersten Bandes zu finden; das B. Hiob 3. (umfangreiches) meist unbedrucktes, gebundenes Heft für Eintragungen a) das Goldene B. großes Gästebuch: der Gast hat sich in das Goldene B. der Stadt Berlin eingetragen b) /Sg. ungebräuchl./ Geschäftsbuch: etw. in die Bücher eintragen; Einblick in die Bücher nehmen; der Revisor prüfte die Bücher; in den Büchern Differenzen aufdecken; die Bücher stimmen, sind in Ordnung; (über etw.) B. führen; Kaufm. e. Forderung, Verbindlichkeit steht zu B. (ist als Schuldposten verzeichnet); als Reingewinn stehen 2 Millionen Mark zu B.; veralt. 20 Millionen Mark Schulden schlagen zu B. (wirken sich im Etat aus); /bildl./ etw. schlägt zu B. etw. fällt ins Gewicht: diese Maßnahme, d. Unterstützung, Hilfe schlägt (nicht sehr) zu B. 4. Wettliste bei Pferderennen: sein B. machen (die Wetten für ein Pferderennen zusammenstellen) 5. /Zählmaß für Blattgold und -silber/ ein B. Blattgold umfaßt 250 Blatt
zu 1 /in Verbindung mit Hinweisen auf das Thema, den Inhalt, z. B./ Abenteu(r)er-, Adreß-, Anekdoten-, Antikriegs-, Bilder-, Erbauungs-, Fach-, Gebet-, Gesang-, Geschichts-, Gesetz-, Haushalts-, Jugend-, Kinder-, Kommers-, Kurs-, Lieder-, Märchen-, Meß-, Nadel-, Pilz-, Predigt-, Strafgesetz-, Telefon-, Text-, Tier-, Traum-, Wörterbuch; /in Verbindung mit Tätigkeiten, z. B./ Back-, Dreh-, Koch-, Lehr-, Lese-, Rechenbuch; /ferner in/ Arzt-, Bibliotheks-, Hand-, Jahr-, Lieblings-, Schul-, Taschen-, Volks-, Weißbuch; Abc-Buch zu 3 /in Verbindung mit Hinweisen auf die besondere Verwendung, z. B./ Arbeits-, Beschwerde-, Bord-, Gäste-, Haus-, Kassa-, Kirchen-, Klassen-, Kunden-, Log-, Mal-, Merk-, Mitglieds-, Notiz-, Partei-, Quittungs-, Rezept-, Scheck-, Schuld-, Skizzen-, Sold-, Spar(kassen)-, Wirtschafts-, Zuchtbuch; /ferner in/ Grund-, Stamm-, Tage-, Wachbuch zu 3 b Bank-, Geschäfts-, Haupt-, Rechnungsbuch zu 4 Wettbuch
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