diminutiv
Worttrennung: di-mi-nu-tiv (computergeneriert)
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Sprachwissenschaft das Diminutiv betreffend; verkleinernd
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Deminutiv Diminutiv n. ‘Verkleinerungsform’, grammatischer Terminus, entlehnt um 1600 aus lat. (nōmen) dēminūtīvum, zu lat. dēminuere (Variante dīminuere) ‘verkleinern’. Bis in jüngste Zeit in der Form Deminutivum (Plur. Deminutiva); daneben jetzt geläufiges Deminutiv (Plur. Deminutive). deminutiv diminutiv Adj. ‘verkleinernd’ (17. Jh.), entsprechend lat. dēminūtīvus.
OpenThesaurus (05/2016)

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
deminutiv  geh. · verkleinernd
Assoziationen
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sicher, "diminutive Duckmäuserhaltungen" wie die Robert Walsers liegen dem geselligen Nordlicht gar nicht.
Der Tagesspiegel, 24.01.2001
Handfeste Anhaltspunkte in der Realität sind gering für mehr als einen diminutiven Teilsozialismus.
Die Zeit, 04.05.1998, Nr. 18
Handfeste Anhaltspunkte in der Realität sind gering für mehr als einen diminutiven Teilsozialismus.
Die Zeit, 23.04.1998, Nr. 18
Da er sonst ein tüchtiger Musiker war, hätte ihm seine diminutive Gestalt gewiß nicht in der öffentlichen Meinung geschadet, leider sorgte er aber durch eine wenig würdige Haltung dafür.
Richter, Alfred: Aus Leipzigs musikalischer Glanzzeit, Erinnerungen eines Musikers. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 43871
Für «diminutive» Klassiker wie Andrieux ist kein Platz mehr.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 399

Worthäufigkeit

selten häufig

Ältere Wörterbücher

Korpustreffer

Referenzkorpora
Zeitungskorpora
Spezialkorpora