lesenVerb
liestlashat gelesen
Aussprache:
Worttrennung: le-sen (computergeneriert)
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
die in Schriftzeichen dargestellte Form der Rede geistig erfassen
a)
Beispiele:
aufmerksam, intensiv, sorgfältig, gründlich, flüchtig lesen
jmdm. das Lesen und Schreiben beibringen
das Kind kann (noch nicht) lesen
die Zeitung lesen
dieses Buch wird gern gelesen
einen Dichter (das Buch eines Dichters), (im) Goethe lesen
ich habe in der Zeitschrift gelesen, dass ...
etw. über deutsche Literatur lesen
die erste Seite hatte sie schon Wort für Wort gelesen
der Aufsatz wendet sich an die lesenden Jugendlichen
ein gelesener Schriftsteller (ein Schriftsteller, dessen Bücher viel gelesen werden)
das Buch liest sich gut (ist interessant und flüssig geschrieben)
Korrektur lesen Druckerei
zwischen den Zeilen lesen (etw. Besonderes aus dem Text herauslesen)
diese Textstelle muss so gelesen werden (muss so verstanden, ausgelegt werden)
eine Partitur, Noten lesen (die Notenschrift deuten können)
er verstand es, Karten, technische Zeichnungen zu lesen
seine Handschrift ist kaum, schlecht, nicht zu lesen (zu erkennen, entziffern)
b)
und laut wiedergeben
Beispiele:
ausdrucksvoll, lebendig, eintönig lesen
ein Drama mit verteilten Rollen lesen
aus eigenen Arbeiten, den Werken eines Dichters lesen
die Messe lesen (die Messe halten) Religion
eine Vorlesung halten
Beispiele:
Kolleg lesen
der Professor las über Hygiene
einen Gesetzentwurf lesen (beraten) Politik
ich könnte heute noch die ganze Vorlesung rekonstruieren, so sehr haben sich mir das Wesen und das Lesen Virchows in mein Gedächtnis eingeprägt [BrugschArzt130]
2.
übertragen etw. ablesen
Beispiele:
jmds. Gedanken lesen (jmds. Miene deuten)
in jmds. Seele lesen
jmdm. jeden Wunsch von den Lippen, vom Gesicht lesen
in seinen Augen, seinem Blick war keine Erregung zu lesen
auf, aus seinem Gesicht konnte man lesen, dass ...
in, aus den Sternen lesen (das Schicksal aus dem Stand der Sterne deuten)
denn mein Ohr ist mir nicht mehr zu Willen, und ich muß dir's von den Lippen lesen [FontaneGrete MindeI 1,282]
Ja, Jenny, lies ihm aus der Hand (deute ihm sein Schicksal aus den Handlinien) [BrechtDreigroschenoperII 2]
3.
jmdm. die Leviten, den Text lesen umgangssprachlich jmdn. energisch zurechtweisen
Beispiele:
Meine Mutter ... hätte uns schön die Leviten gelesen, wenn wir das Wort in den Mund genommen hätten [BaumKristall111]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

lesen Vb. ‘den Sinn von Schriftzeichen erfassen, Schrift durch Sprechen wiedergeben, vorlesen, Vorlesungen halten, auflesen, sammeln, ernten’, ahd. lesan (8. Jh.), Prät. Plur. lārum (mit grammatischem Wechsel von r und s), mhd. lesen ‘auswählend sammeln, aufheben, an sich nehmen, (sich ver)sammeln, in Ordnung bringen, wahrnehmen, erblicken, (vor)lesen, als Lehrer vortragen, Messe lesen, erzählen, berichten’, asächs. lesan ‘sammeln, auflesen, lesen’, mnd. mnl. lēsen, nl. lezen ‘lesen’, aengl. lesan ‘zusammenlesen, sammeln’ (daraus mundartlich engl. to lease ‘Ähren lesen’), anord. lesa ‘auflesen’ (die Bedeutung ‘lesen’ ist aus dem Mnd. entlehnt), schwed. läsa ‘lesen, lernen, studieren’, got. lisan ‘auflesen, sammeln’ sind vergleichbar mit lit. lèsti ‘picken, pickend fressen’, lasýti ‘picken, auslesen, aussuchen, auswählen’, hethit. leššāi- ‘auflesen’ und führen auf eine Wurzel ie. *les- ‘sammeln, auflesen’. Gemeingerm. ist die Bedeutung ‘auflesen, sammeln’, zu der im Dt. und Nl. noch ‘Geschriebenes lesen’ hinzutritt. Dieselbe Bedeutungsentwicklung liegt vor in lat. legere ‘auflesen, sammeln, auslesen, auswählen, (vor)lesen’ und griech. légein (λέγειν) ‘auflesen, sammeln, sagen, sprechen, vortragen, vorlesen’ (s. Legion und Lexikon). Möglicherweise ist für das Germ. vom Aufsammeln und Deuten der zur Weissagung ausgestreuten Runenstäbe auszugehen. Die Bedeutung ‘Geschriebenes lesen’ wird sich unter dem Einfluß von lat. legere entwickelt haben. Die ursprüngliche Bedeutung ‘(auf-, ein)sammeln, auflesen’ ist bis heute in Ähren, Holz, Trauben lesen, die von ‘aussondern, verlesen’ in Linsen, Erbsen lesen bewahrt. Dazu auch Lese f. ‘das Auf-, Einsammeln, Ernte’, bes. ‘Weinernte’ (Anfang 18. Jh.), aus älterem Weinlese (s. unten) gekürzt; Ährenlese f. (18. Jh.), zuvor Ährlese (1700); Auslese f. ‘Auswahl’ (18. Jh.), ‘die ausgewählte Menge, die Besten, Elite, Wein aus ausgelesenen Trauben’ (19. Jh.); Blütenlese f. ‘Sammlung ausgewählter Gedichte oder Prosastücke’ (Ende 18. Jh.), s. auch Anthologie; Nachlese f. ‘das Nachsammeln (von Ähren, Weintrauben), Nachernte’ (17. Jh.); Traubenlese f. (17. Jh.); Weinlese f. (15. Jh.). auslesen Vb. ‘prüfend herauslesen, aussuchen, als untauglich aussondern, zu Ende lesen’, ahd. ūʒlesan ‘heraussuchen, aussondern’ (10. Jh.), mhd. ūʒlesen ‘auswählen, zu Ende lesen’. erlesen Vb. heute noch in gehobener Sprache für ‘auswählen, durch Lesen aneignen’, ahd. irlesan (9. Jh.), mhd. erlesen ‘durch Lesen erforschen, bis zu Ende lesen, erwählen’; dazu erlesen Part.adj. ‘ausgesucht, von hervorragender Qualität’ (16. Jh.), daneben gleichbed. auserlesen Part.adj. mhd. ūʒerlesen. verlesen Vb. ‘Schlechtes, Ungeeignetes aussondern, öffentlich vorlesen’, refl. ‘sich beim lauten Lesen versprechen, falsch lesen’, mhd. verlesen ‘öffentlich vorlesen’. belesen Part.adj. ‘durch vieles Lesen gut unterrichtet, gebildet’ (17. Jh.), zu belesen ‘durchlesen, gründlich lesen’ (17. Jh.); vgl. schon Wohlbelesenheit (16. Jh.). Lesebuch n. ‘Buch mit nach besonderen Gesichtspunkten zusammengestelltem Lesestoff, zumal für Schulkinder’ (18. Jh.). Leser m. ‘wer (Bücher) liest’, ahd. lesā̌ri ‘(Vor)leser eines Buches, Traubenleser’ (Hs. 12. Jh.), mhd. lesære ‘(Vor)leser, Weinleser’. leserlich Adj. ‘gut zu lesen, leicht zu entziffern’ (17. Jh.), älter leslich (Ende 15. Jh.), daneben lesenlich (15. Jh.). Lesung f. ‘das Lesen von Büchern, das laute Lesen von Texten, bes. im Gottesdienst’ (15. Jh.), ‘Beratung über Gesetzentwürfe, Haushaltsvorlagen, Verträge im Parlament, in der Volksvertretung’ (2. Hälfte 19. Jh.), nach engl. reading (of a bill), eigentl. ‘Vorlesen eines Gesetzentwurfs’.
OpenThesaurus (05/2016)

Thesaurus

Mathematik
Synonymgruppe
dechiffrieren · decodieren · dekodieren · dekryptieren · enträtseln · entschlüsseln · entziffern
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(eine) Vorlesung halten · dozieren · lehren
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(Bücher) wälzen  ugs. · (sich etwas) zu Gemüte führen  ugs. · (sich) reinziehen  ugs. · durchlesen · schmökern  ugs. · studieren
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Oberbegriffe
Assoziationen
  • am Stück · in einem Aufwasch  ugs. · in einem Rutsch  ugs. · in einem Schritt · in einem Zug  ugs. · in einem durch · ohne Unterbrechung · ohne abzusetzen
Synonymgruppe
(irgendwo) stehen (Text) · geschrieben stehen  geh. · lesen (können)  geh. · zu lesen sein · zu lesen stehen
Assoziationen
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein solches Buch hätte man auch von einem deutschen Schriftsteller gern gelesen.
Der Spiegel, 10.04.1995
Wie ich Ihnen gesagt habe, haben wir den Brief bereits gelesen.
o. A.: Einhundertvierzigster Tag. Dienstag, 28. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 9531
Ich las noch einmal seine Briefe aus unserem gemeinsamen Jahr.
Quenel, Maximilian: Wiedergeburt. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 15
Man muß nicht alles gelesen haben, es ist immer dasselbe.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 410
Sie lesen meine Werke, sie kaufen meine Bücher - was will ich mehr?
Tucholsky, Kurt: Interview mit sich selbst. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1919]
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Artikel Bericht Brief Buch Gedichte Geschichte Leviten Roman Satz Texte Werk Zeilen Zeitung abliest ausliest da du er gern gerne heute hören ich nachliest schreiben sie so vorliest weiterliest wir

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›lesen‹.

Wortbildung

mit lesen als Erstglied Lesart · Leseabend · Lesebogen · Lesebrille · Lesebuch · Lesedrama · Leseecke · Lesefertigkeit · Lesefrucht · Lesegerät · Lesegeschwindigkeit · Lesehalle · Leseheft · Lesehilfe · Lesekarte · Lesekreis · Leselampe · Leseleistung · Leselupe · Leseprobe · Lesepult · Leser · Leseratte · Leserei · Lesereise · Lesesaal · Lesestoff · Lesestück · Lesewut · Lesezeichen · Lesezimmer · Lesezirkel · Lesung · lesbar · lesefreundlich · lesefähig · lesehungrig · lesenswert
mit lesen als Letztglied ablesen · anlesen · auslesen · durcheinanderlesen · durchlesen · einlesen · festlesen · gegenlesen · herauslesen · herunterlesen · hineinlesen · hinweglesen · mitlesen · nachlesen · runterlesen · vorlesen · weiterlesen · überlesen
Ableitungen von lesen verlesen · zerlesen
Ableitung von lesen Lesen
formal verwandt mit Gedankenlesen · belesen · meistgelesen · viel gelesen · vielgelesen
lesenVerb
liestlashat gelesen
Aussprache:
Worttrennung: le-sen (computergeneriert)
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
etw. auflesen, sammeln
Beispiele:
Ähren, Trauben, Himbeeren lesen
sie ging in den Wald, um Holz zu lesen
etw. von etw. lesen
Beispiele:
die Raupen vom Kohl lesen
In landläufiger Hausfrauengewohnheit las sie dabei mit spitzem Finger ein Fädchen von seinem Mantelaufschlag [LeipBergung82]
2.
etw. einzeln aufnehmen, prüfen und das Ungeeignete aussondern, verlesen
Beispiele:
Linsen, Kaffee, Salat lesen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

lesen Vb. ‘den Sinn von Schriftzeichen erfassen, Schrift durch Sprechen wiedergeben, vorlesen, Vorlesungen halten, auflesen, sammeln, ernten’, ahd. lesan (8. Jh.), Prät. Plur. lārum (mit grammatischem Wechsel von r und s), mhd. lesen ‘auswählend sammeln, aufheben, an sich nehmen, (sich ver)sammeln, in Ordnung bringen, wahrnehmen, erblicken, (vor)lesen, als Lehrer vortragen, Messe lesen, erzählen, berichten’, asächs. lesan ‘sammeln, auflesen, lesen’, mnd. mnl. lēsen, nl. lezen ‘lesen’, aengl. lesan ‘zusammenlesen, sammeln’ (daraus mundartlich engl. to lease ‘Ähren lesen’), anord. lesa ‘auflesen’ (die Bedeutung ‘lesen’ ist aus dem Mnd. entlehnt), schwed. läsa ‘lesen, lernen, studieren’, got. lisan ‘auflesen, sammeln’ sind vergleichbar mit lit. lèsti ‘picken, pickend fressen’, lasýti ‘picken, auslesen, aussuchen, auswählen’, hethit. leššāi- ‘auflesen’ und führen auf eine Wurzel ie. *les- ‘sammeln, auflesen’. Gemeingerm. ist die Bedeutung ‘auflesen, sammeln’, zu der im Dt. und Nl. noch ‘Geschriebenes lesen’ hinzutritt. Dieselbe Bedeutungsentwicklung liegt vor in lat. legere ‘auflesen, sammeln, auslesen, auswählen, (vor)lesen’ und griech. légein (λέγειν) ‘auflesen, sammeln, sagen, sprechen, vortragen, vorlesen’ (s. Legion und Lexikon). Möglicherweise ist für das Germ. vom Aufsammeln und Deuten der zur Weissagung ausgestreuten Runenstäbe auszugehen. Die Bedeutung ‘Geschriebenes lesen’ wird sich unter dem Einfluß von lat. legere entwickelt haben. Die ursprüngliche Bedeutung ‘(auf-, ein)sammeln, auflesen’ ist bis heute in Ähren, Holz, Trauben lesen, die von ‘aussondern, verlesen’ in Linsen, Erbsen lesen bewahrt. Dazu auch Lese f. ‘das Auf-, Einsammeln, Ernte’, bes. ‘Weinernte’ (Anfang 18. Jh.), aus älterem Weinlese (s. unten) gekürzt; Ährenlese f. (18. Jh.), zuvor Ährlese (1700); Auslese f. ‘Auswahl’ (18. Jh.), ‘die ausgewählte Menge, die Besten, Elite, Wein aus ausgelesenen Trauben’ (19. Jh.); Blütenlese f. ‘Sammlung ausgewählter Gedichte oder Prosastücke’ (Ende 18. Jh.), s. auch Anthologie; Nachlese f. ‘das Nachsammeln (von Ähren, Weintrauben), Nachernte’ (17. Jh.); Traubenlese f. (17. Jh.); Weinlese f. (15. Jh.). auslesen Vb. ‘prüfend herauslesen, aussuchen, als untauglich aussondern, zu Ende lesen’, ahd. ūʒlesan ‘heraussuchen, aussondern’ (10. Jh.), mhd. ūʒlesen ‘auswählen, zu Ende lesen’. erlesen Vb. heute noch in gehobener Sprache für ‘auswählen, durch Lesen aneignen’, ahd. irlesan (9. Jh.), mhd. erlesen ‘durch Lesen erforschen, bis zu Ende lesen, erwählen’; dazu erlesen Part.adj. ‘ausgesucht, von hervorragender Qualität’ (16. Jh.), daneben gleichbed. auserlesen Part.adj. mhd. ūʒerlesen. verlesen Vb. ‘Schlechtes, Ungeeignetes aussondern, öffentlich vorlesen’, refl. ‘sich beim lauten Lesen versprechen, falsch lesen’, mhd. verlesen ‘öffentlich vorlesen’. belesen Part.adj. ‘durch vieles Lesen gut unterrichtet, gebildet’ (17. Jh.), zu belesen ‘durchlesen, gründlich lesen’ (17. Jh.); vgl. schon Wohlbelesenheit (16. Jh.). Lesebuch n. ‘Buch mit nach besonderen Gesichtspunkten zusammengestelltem Lesestoff, zumal für Schulkinder’ (18. Jh.). Leser m. ‘wer (Bücher) liest’, ahd. lesā̌ri ‘(Vor)leser eines Buches, Traubenleser’ (Hs. 12. Jh.), mhd. lesære ‘(Vor)leser, Weinleser’. leserlich Adj. ‘gut zu lesen, leicht zu entziffern’ (17. Jh.), älter leslich (Ende 15. Jh.), daneben lesenlich (15. Jh.). Lesung f. ‘das Lesen von Büchern, das laute Lesen von Texten, bes. im Gottesdienst’ (15. Jh.), ‘Beratung über Gesetzentwürfe, Haushaltsvorlagen, Verträge im Parlament, in der Volksvertretung’ (2. Hälfte 19. Jh.), nach engl. reading (of a bill), eigentl. ‘Vorlesen eines Gesetzentwurfs’.
OpenThesaurus (05/2016)

Thesaurus

Mathematik
Synonymgruppe
dechiffrieren · decodieren · dekodieren · dekryptieren · enträtseln · entschlüsseln · entziffern
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(eine) Vorlesung halten · dozieren · lehren
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(Bücher) wälzen  ugs. · (sich etwas) zu Gemüte führen  ugs. · (sich) reinziehen  ugs. · durchlesen · schmökern  ugs. · studieren
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Oberbegriffe
Assoziationen
  • am Stück · in einem Aufwasch  ugs. · in einem Rutsch  ugs. · in einem Schritt · in einem Zug  ugs. · in einem durch · ohne Unterbrechung · ohne abzusetzen
Synonymgruppe
(irgendwo) stehen (Text) · geschrieben stehen  geh. · lesen (können)  geh. · zu lesen sein · zu lesen stehen
Assoziationen
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein solches Buch hätte man auch von einem deutschen Schriftsteller gern gelesen.
Der Spiegel, 10.04.1995
Wie ich Ihnen gesagt habe, haben wir den Brief bereits gelesen.
o. A.: Einhundertvierzigster Tag. Dienstag, 28. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 9531
Ich las noch einmal seine Briefe aus unserem gemeinsamen Jahr.
Quenel, Maximilian: Wiedergeburt. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 15
Man muß nicht alles gelesen haben, es ist immer dasselbe.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 410
Sie lesen meine Werke, sie kaufen meine Bücher - was will ich mehr?
Tucholsky, Kurt: Interview mit sich selbst. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1919]
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Artikel Bericht Brief Buch Gedichte Geschichte Leviten Roman Satz Texte Werk Zeilen Zeitung abliest ausliest da du er gern gerne heute hören ich nachliest schreiben sie so vorliest weiterliest wir

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›lesen‹.

Wortbildung

mit lesen als Erstglied Leser
mit lesen als Letztglied auflesen · auslesen · herauslesen · nachlesen · zusammenlesen
Ableitungen von lesen erlesen · verlesen
formal verwandt mit Federlesen

Worthäufigkeit

selten häufig

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