Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

froteufel, m.

froteufel, m.
daemon: von den runden verbranten kreisen im grase haltet man in unsren landen gmeinlich dafür, das seien der hexen und hexenmeister oder auch kleiner froteufeln und bergmännlein danzplätze. Scheuchzer 1, 462 (2, 207). froteufel steht für fronteufel (wie frofaste für fronfaste), entspricht also dem fronengel und frongeist, frongeisterlein (sp. 238); aus den elbischen wesen machte das volk allmälich teuflische.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1866), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 259, Z. 52.

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frevelwort frörer
Zitationshilfe
„Froteufel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/?q=Froteufel>, abgerufen am 03.08.2021.

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