„hepe ist nicht in unseren gegenwartssprachlichen lexikalischen Quellen vorhanden.

heppe, hepe f
Fundstelle: Lfg. 5 (1872), Bd. IV,II (1877), Sp. 999, Z. 10
messer von sichelartiger gestalt für gärtner und winzer, dasselbe was häpe und happe sp. 471. 472: vanga heep, wingartenmesser Dief. 606ᵇ; vanga ein weingardenhepe. voc. opt. Leipz. 1501; heppe, falx vineatica, putatoria, arboraria, vinitoria. Stieler 788; wan man das bruch uszgibt, so mag ein apt mit sesz knechten und sesz achsen ader hepen sesz dage vorhauwen. weisth. 1, 521; wenn ein ungestümmer windt uber den wald keme, dʒ holz fiele, so soll der förster also der herrn knecht vorgehen, wasz beulich holz ist bezeichnen in der herrn handt, undt dʒ uberig gedüell undt nest soll des hübeners sein, lest aber der hübener etwas uberig liegen, so mag der knödener mit einer hepen nachgehen und dyselbige genieszen undt ufmachen. 2, 183; und soll auch keiner sich darin (in der Rodenbacher mark) finden lassen etwas abzuehawen, auch kein axt, beihel oder heppen darein tragen etwas darmit abzuehawen bei stroff der mark. aus dem markbuechlein zu Rodenbach (Wetterau) unter dem jahr 1578; sprichestu, ich gedenk vollen vil. jo woran? etwen an heppen, ax, wie sie gehelmet ward. Keisersberg bilg. 66ᵇ;
ein heppen, ein hacken, ein holzschlegel.
H. Sachs 2, 4, 16ᵃ.
vergl. noch hippe; auch hebe 6 sp. 718.
Zitationshilfe
„hepe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/?q=hepe>, abgerufen am 23.10.2019.

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