„strichart ist nicht in unseren gegenwartssprachlichen lexikalischen Quellen vorhanden.

strichart f.
Fundstelle: Lfg. 10 (1957), Bd. X,III (1957), Sp. 1549, Z. 27
die art der bogenführung beim streichinstrumentenspiel (s. strich C 3 c), vgl.: aus den verschiedenen kombinationen liegender, springender und gebundener striche ergeben sich die stricharten (Moser musik. wb. [1923] 16ᵃ): regeln über die besondere strichart Mozart versuch e. gründl. violinschule (1770) vorrede; abänderung der ... strichart für die violine allg. dt. bibl. (1765) 18, 231; in schulen und etüden wird die strichart genau vorgeschrieben H. Riemann musiklex. ⁹128ᵇ; um den bogen in allen stricharten ungehindert gebrauchen zu können, musz die parallelstellung des bogens zur saitenschwingung (d. h. zum steg) durch eine dem menschlichen organismus günstige armbewegung ausgeführt werden können Eberhardt Paganinis geigenhaltung (1921) 48; natürlich ist die spieltechnik bei der verwendung des schlaff gespannten bogens eine ganz andere. die ausschlieszlich 'springenden' stricharten kommen in wegfall Schweitzer Bach (1948) 363. — dazu strichartenbezeichnung, f. Moser gesch. d. violinspiels (1923) 126. —
Zitationshilfe
„strichart“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/?q=strichart&from=wb>, abgerufen am 15.10.2019.

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