Äolsharfe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungÄols-har-fe
eWDG, 1967

Bedeutung

Saiteninstrument mit gleich langen, aber verschieden dicken Darmsaiten, das vom Wind zum Tönen gebracht wird, Windharfe
Beispiel:
daß man ... die wehmütigen Akkorde einer Äolsharfe zu hören glaubte [G. KellerSeldwyla6,360]

Thesaurus

Musik
Synonymgruppe
Aeolsharfe · Geisterharfe · Wetterharfe · ↗Windharfe · Äolsharfe
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Äolsharfe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Herrlich war das, in seinen eigenen Räumen zu sein, sein Haus wieder in Besitz zu nehmen, seine Möbel, seine Bilder, den Ort mit der Äolsharfe.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 420
Dann beginnt es zu rauschen und zu raunen wie von englischen Äolsharfen.
Die Zeit, 30.08.1996, Nr. 36
In diesem Zusammenhang faßt er das Bild der bewegten Natur unter dem der Äolsharfe.
Henkel, Arthur: Novalis. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 30867
Dann klang seine Gitarre wie eine Äolsharfe, die ein ganz neues Klangreich über die alten und neuen Stücke schüttete und ungewohnt neue Horizonte eröffnete.
Süddeutsche Zeitung, 05.05.1997
Hier, zwischen erfrorenen Nachtigallen und katzengoldenen Äolsharfen, sollen die Gebeine des "Göttlichen" Anfang Dezember 1791 verscharrt worden sein.
Der Tagesspiegel, 24.11.2001
Zitationshilfe
„Äolsharfe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%84olsharfe>, abgerufen am 02.04.2020.

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