Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Äquivokation

Worttrennung Äqui-vo-ka-ti-on
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Doppelsinnigkeit, Mehrdeutigkeit
2.
in der Informationstheorie   Verlust von Informationen bei der Nachrichtenübermittlung
3.
Sprachwissenschaft Homonymie

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Homonym  ●  Äquivokation  Philosophie · Teekesselchen  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Äquivokation‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nichts hindert uns, ihn noch weiter auszudehnen und etwa »Erklärungen durch Äquivokation« zuzulassen. [Feyerabend, Paul: Wider den Methodenzwang, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1976, S. 384]
Hier liegt allerdings in dem Terminus »rein« eine Äquivokation vor. [Benjamin, Walter: Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1920], S. 111]
Zitationshilfe
„Äquivokation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%84quivokation>.

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