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Ökologie, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ökologie · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungÖko-lo-gie (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
Wortzerlegungöko--logie
Wortbildung mit ›Ökologie‹ als Erstglied: ↗Ökologiebewegung  ·  mit ›Ökologie‹ als Letztglied: ↗Autökologie · ↗Demökologie · ↗Genökologie · ↗Geoökologie · ↗Humanökologie · ↗Landschaftsökologie · ↗Sozialökologie · ↗Tierökologie
 ·  mit ›Ökologie‹ als Grundform: ↗ökologisch
eWDG, 1974

Bedeutung

Wissenschaft von den Beziehungen der Systeme von Organismen zu ihrer Umwelt
Beispiele:
ein Teilgebiet der Ökologie
die Ökologie des Menschen (= Wissenschaft von den Beziehungen sozialer Gruppen zu ihrer natürlichen Umwelt)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Ökologie f. Lehre von den Wechselbeziehungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt (als Teilgebiet der Biologie), gelehrte Bildung (Haeckel 1866) aus griech. ṓīkos (οἶκος) ‘Haus, Behausung, Wohnung, Heimat’ und ↗-logie (s. d.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Bioökologie · Ökologie
Unterbegriffe
Assoziationen
  • ökologische Potenz · ökologische Toleranz

Typische Verbindungen
computergeneriert

Baubiologie Beratergruppe Biologie Bodenordnung Bürgerrecht Deckmantel Evolutionsbiologie Feminismus Forst Genetik Geologie Landesamt Landesanstalt Max-Planck-Institut Molekularbiologie Nachhaltigkeit Naturschutz Soziologie Spannungsfeld Stadtgestalt Umweltschutz Unternehmensführung Verhaltensforschung Verknüpfung Versöhnung Zielkonflikt angewandt chemisch versöhnen Ökonomie

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ökologie‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vor einigen Jahren scheute man sich dort noch, offensiv mit Ökologie zu werben.
Süddeutsche Zeitung, 01.02.2000
Ökologie ist dann vernünftige Verwaltung des Wohnens in der Welt.
Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 125
Einen Sieg der Ökologie über die Ökonomie kann man das nicht nennen.
Die Zeit, 16.01.1978, Nr. 03
Denn mit der Ökologie ist das so eine Sache drüben.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 159
Im Mai 1990 schied S. aus diesem Amt aus und lehrte als Gastprofessor für angewandte Ökologie an der TU Berlin.
Baumgartner, Gabriele u. Hebig, Dieter (Hg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR - S. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 25450
Zitationshilfe
„Ökologie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ökologie>, abgerufen am 21.03.2019.

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