Ökonomik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ökonomik · Nominativ Plural: Ökonomiken
Aussprache
WorttrennungÖko-no-mik (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
Wortzerlegungökonomisch-ik
Wortbildung mit ›Ökonomik‹ als Letztglied: ↗Agrarökonomik · ↗Arbeitsökonomik · ↗Finanzökonomik · ↗Forstökonomik · ↗Handelsökonomik · ↗Industrieökonomik · ↗Institutionenökonomik · ↗Makroökonomik · ↗Verkehrsökonomik
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
nur im Singular
Produktionsweise, ökonomische Struktur einer Gesellschaftsordnung
Beispiel:
die Ökonomik des Sozialismus
2.
Gesamtheit der Produktionsverhältnisse und der Struktur eines einzelnen Wirtschaftsorganismus
Beispiel:
die Ökonomik der Landwirtschaft eines Landes, der sozialistischen Landwirtschaftsbetriebe, des Transportwesens
3.
Analyse und Charakteristik eines einzelnen Wirtschaftszweiges oder Wirtschaftsgebietes
Beispiele:
die Ökonomik des Maschinenbaus, Luftverkehrs
die Ökonomik unterentwickelter Gebiete

Thesaurus

Ökonomie
Synonymgruppe
Wirtschaftswissenschaft · Wirtschaftswissenschaften · ↗Ökonomie · Ökonomik
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Neoklassik · neoklassische Theorie
  • (das) Nötigste (an) · Anfangsausstattung · ↗Grundausstattung · Starterkit  ●  Basics  engl.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Altengesellschaft Disziplin Ethik Kunstlehre konstitutionell kulturell modern neoklassisch normativ positiv sozialistisch Ökonomik

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ökonomik‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sobald die Ausbeuterklassen verschwunden waren und die sozialistische Ökonomik gefestigt wurde, kam es zur Entfaltung der befreiten menschlichen Arbeit, Wissenschaft und Kultur.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1968]
Was empfiehlt nun die Engelssche Schule der forensischen Ökonomik zur Dämpfung der überhitzten Kriminalitätskonjunktur?
konkret, 1995
Aus welchen psychologischen Motiven dies geschieht, ist für die Ökonomik primär gleichgültig.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 370
Behandelt werden die sieben freien Künste, dann Logik, Naturlehre, Ethik, Politik, Ökonomik.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 898
Er wurde Professor mit vollem Lehrauftrag für Ökonomik und Planung des Binnenhandels an der HS für Binnenhandel.
Baumgartner, Gabriele u. Hebig, Dieter (Hg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR - H. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 16906
Zitationshilfe
„Ökonomik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ökonomik>, abgerufen am 23.10.2019.

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