Übereifer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Übereifers · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungÜber-ei-fer
eWDG, 1976

Bedeutung

allzu großer Eifer
Beispiel:
durch seinen Übereifer geriet er ins andere Extrem

Thesaurus

Synonymgruppe
Fanatismus · Übereifer  ●  ↗Akklamation  fachspr.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beamter Eifer Gefecht Konvertit Mischung Staatsanwalt Staatsanwaltschaft behördlich bremsen dogmatisch entschuldigen gewiss ideologisch jugendlich missionarisch moralisch polizeilich pädagogisch reformerisch religiös resultieren revolutionär schaden schädlich stolpern verdanken verständlich warnen zurückführen übersehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Übereifer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch möglichen Übereifer beim Einsatz des Gerätes schließt er aus.
Die Zeit, 15.11.1996, Nr. 47
Der Fehler Ihrer Interviewer erklärt sich wohl aus einem bemerkenswerten Übereifer.
Der Spiegel, 13.07.1981
Man darf sie nicht auf die unziemlichen Initiativen von untergeordneten Organen zurückführen, aus Mangel an Disziplin oder Übereifer.
o. A.: Einundfünfzigster Tag. Dienstag, 5. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 6963
Er sah das große Ziel durch Übereifer gefährdet und griff daher ein.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 122
Ihr frommer Übereifer entlud sich schon in den rheinischen Städten in Juden-Pogromen.
Wentzlaff-Eggebert, F. W.: Kreuzzüge. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 30297
Zitationshilfe
„Übereifer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Übereifer>, abgerufen am 18.08.2019.

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