Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Übereilung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Über-ei-lung
Wortzerlegung übereilen -ung

Verwendungsbeispiele für ›Übereilung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber immer ist für die Frau Zurückhaltung besser als Übereilung. [Oheim, Gertrud: Einmaleins des guten Tons, Gütersloh: Bertelsmann 1957 [1955], S. 124]
Nicht immer sind nur die Männer an dieser Übereilung schuld. [Flake, Otto: Scherzo. In: ders., Lichtenthaler Allee, Gütersloh: Mohn 1965 [1935], S. 320]
Ich warne nicht vor Übereilung, sondern mahne an, daß das Ergebnis vor zukünftigen Generationen vertretbar sein muß. [Süddeutsche Zeitung, 27.05.1998]
Sie selber sprudelt die Worte hervor, ist nervös und verspricht sich vor Übereilung. [Die Zeit, 28.02.1949, Nr. 09]
Hier wird offenbar der Sinn des Vorurteils aus Übereilung im konservativen Sinn uminterpretiert. [Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 253]
Zitationshilfe
„Übereilung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%9Cbereilung>.

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