Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Überholverbot, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Überholverbot(e)s · Nominativ Plural: Überholverbote
Aussprache 
Worttrennung Über-hol-ver-bot
Wortzerlegung überholen Verbot
eWDG

Bedeutung

durch ein Verkehrszeichen ausgedrücktes Verbot für Fahrzeuge, innerhalb eines bestimmten Bereichs zu überholen
Beispiel:
der Fahrer hat das Überholverbot nicht beachtet

Typische Verbindungen zu ›Überholverbot‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Überholverbot‹.

Verwendungsbeispiele für ›Überholverbot‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Trotz Überholverbots drängt sich die junge Frau an einem Auto vorbei. [Bild, 02.06.2001]
Hier beginnt auch das Überholverbot, um dort zu enden, wo die Bahn wieder zweispurig wird. [Die Zeit, 24.01.1966, Nr. 04]
Ein neuer Überholvorgang darf erst nach Passieren des Verkehrszeichens »Überholverbot« kombiniert mit dem Zusatzschild »Ende« eingeleitet werden. [o. A.: Verkehrskunde für die Führerscheinklassen 1-3-4, Remagen: Verkehrs-Verl. 1965, S. 2]
Wenigstens drei Nägel auf dem laufenden Meter Fahrbahn bedeuten Abgrenzung der zu benutzenden Fahrbahn nach links, also meist ein Überholverbot. [Dillenburger, Helmut: Das praktische Autobuch, Gütersloh: Bertelsmann 1965 [1957], S. 123]
Der offenbar alkoholisierte Kroate hatte im Überholverbot an einem vor ihm fahrenden Auto vorbeiziehen wollen. [Süddeutsche Zeitung, 26.05.2000]
Zitationshilfe
„Überholverbot“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%9Cberholverbot>.

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