Überkompensation, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungÜber-kom-pen-sa-ti-on (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Überkompensation hebt das, was sie eigentlich vergessen machen sollte, nur um so deutlicher hervor.
Die Welt, 25.01.2003
Vielleicht ist es aber auch nur Überkompensation des so harsch kritisierten jungen Fraktionsvorsitzenden.
Der Tagesspiegel, 08.06.2000
Aber in einer Art Überkompensation bewahrt sie eine revolutionäre Nostalgie, während sie sich längst in die Institutionen eingepaßt hat.
Die Zeit, 19.05.1989, Nr. 21
Bei einer quantitativen Überkompensation von nur zehn Prozent könne von einem Ausgleich aber keine Rede sein.
Süddeutsche Zeitung, 07.10.1994
Der augenblicklich krampfhaft betonte Irrationalismus lässt sich in Wahrheit nur als Überkompensation bewerten.
Heller, Hermann: Staatslehre, Leiden: Sijthoff 1934, S. 168
Zitationshilfe
„Überkompensation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Überkompensation>, abgerufen am 19.04.2019.

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