Überlebtheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Über-lebt-heit
Grundform überleben

Verwendungsbeispiele für ›Überlebtheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich werde das Gefühl nicht los meiner eigenen beruflichen Überlebtheit.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1957. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1957], S. 1019
Man müsse von der Föderation der Linken eine totale Erneuerung fordern, da die Tage des Mai ihre Unfähigkeit und die Überlebtheit ihrer Führer gezeigt hätten.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1968]
Die Überlebtheit dieser Autokratie steht nicht zuletzt der schmalen Schicht der aufstrebenden Bourgeoisie klar vor Augen.
Der Tagesspiegel, 28.02.2001
Der fallenden Linie dieses Staates, seiner inneren Überlebtheit, konnte auch die Epoche nach 1918 keine Wendung mehr geben.
Die Zeit, 27.09.1985, Nr. 40
Dickinson steht auf dem strengsten Standpunkt der Schuldfragenstellung und will durch kritische Historie Moral lehren, die Überlebtheit des Krieges beweisen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1928, S. 331
Zitationshilfe
„Überlebtheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%9Cberlebtheit>, abgerufen am 01.12.2020.

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