Überlegenheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Überlegenheit · Nominativ Plural: Überlegenheiten · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungÜber-le-gen-heit
Wortzerlegungüberlegen2-heit
Wortbildung mit ›Überlegenheit‹ als Erstglied: ↗Überlegenheitsgefühl  ·  mit ›Überlegenheit‹ als Letztglied: ↗Feldüberlegenheit
eWDG, 1976

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von überlegen² (1–3)
entsprechend der Bedeutung von überlegen² (1)
Beispiele:
jmds. geistige Überlegenheit anerkennen
sie fürchteten die zahlenmäßige Überlegenheit des Gegners
seine Überlegenheit zeigen, ausnutzen
entsprechend der Bedeutung von überlegen² (2)
Beispiel:
etw. mit ruhiger Überlegenheit entscheiden

Thesaurus

Synonymgruppe
Dominanz · ↗Superiorität · ↗Vormachtstellung · Überlegenheit · ↗Übermacht
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Überlegenheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beweis Gefühl Pakt Rasse Sozialismus anerkennen ausspielen beweisen demonstrieren drückend erdrückend geistig intellektuell konventionell körperlich materiell militärisch moralisch nuklear numerisch optisch rassisch spielerisch technisch technologisch ummünzen vermeintlich waffentechnisch zahlenmäßig zivilisatorisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Überlegenheit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Überlegenheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch mache sich die waffentechnische Überlegenheit des angreifenden Militärs bemerkbar.
Die Zeit, 11.08.2012 (online)
Nach vielen Monaten der totalen Überlegenheit ist er Druck nicht mehr gewohnt.
Bild, 08.04.2003
Ihre Überlegenheit war die Überlegenheit des Guten, ihr Sieg der Sieg der reinen Absichten.
Preußner, Eberhard: Akademie. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 9247
Ich wurde mir plötzlich einer winzigen Überlegenheit über den Kanzler bewußt.
Seghers, Anna: Transit, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1943], S. 46
Es mag aber auch noch eine ziemlich numerische Überlegenheit hinzugekommen sein, so daß wir das türkische Heer auf 11000 bis 12000 Mann veranschlagen können.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Dritter Teil: Das Mittelalter, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1923], S. 24637
Zitationshilfe
„Überlegenheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%9Cberlegenheit>, abgerufen am 19.01.2020.

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