Übernahme, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Übernahme · Nominativ Plural: Übernahmen · wird meist im Singular verwendet
WorttrennungÜber-nah-me (computergeneriert)
Grundformübernehmen
Wortbildung mit ›Übernahme‹ als Erstglied: ↗Übernahmeangebot · ↗Übernahmekampf · ↗Übernahmekandidat · ↗Übernahmekurs · ↗Übernahmeofferte · ↗Übernahmeversuch
 ·  mit ›Übernahme‹ als Letztglied: ↗Firmenübernahme · ↗Kostenübernahme · ↗Machtübernahme · ↗Mehrheitsübernahme · ↗Perspektivenübernahme · ↗Regierungsübernahme · ↗Risikoübernahme · ↗Rollenübernahme · ↗Unternehmensübernahme · ↗Verantwortungsübernahme · ↗Vermögensübernahme
eWDG, 1976

Bedeutung

das Übernehmen
entsprechend der Bedeutung von übernehmen (Lesart II 1–4)
Beispiele:
die Übernahme (= Annahme) einer Verpflichtung, Aufgabe
die Übernahme (= Verwendung) eines Gedankens, Themas aus dem Werk eines anderen
Übernahme (= Inbesitznahme) der Macht durch die Werktätigen [Thälm.Reden1,89]

Thesaurus

Synonymgruppe
Übernahme · Übernehmen
Synonymgruppe
Annahme · ↗Entgegennahme · Übernahme
Unterbegriffe
Assoziationen
Ökonomie
Synonymgruppe
Akquisition · ↗Aufkauf · ↗Erwerb · ↗Kauf · ↗Zukauf · Übernahme
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

AG Anteil Beteiligung Finanzierung Fusion Gerücht Konkurrent Spekulation Unternehmen Verantwortung Wettbewerber abschließen angekündigt erfolgt feindlich finanzieren freundlich genehmigen geplant interessieren komplett mehrheitlich milliardenschwer möglich planen stärken unfreundlich verhandeln verhindern vollständig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Übernahme‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und oft zog das die nächste Übernahme unweigerlich nach sich.
Die Zeit, 30.03.2006, Nr. 14
Nun mussten sie auch zur Übernahme von Verantwortung in hohen Ämtern bereit sein.
Weizsäcker, Richard von: Dreimal Stunde Null? 1949 1969 1989, Berlin: Siedler Verlag 2001, S. 162
Von ihren sechs Kindern waren fünf am Leben geblieben, alle zur Zeit ihres Todes noch minderjährig, also zur Übernahme der Güter noch nicht bereit.
Günter de Bruyn, Die Finckensteins: Berlin: Siedler 1999, S. 45
Durch die Übernahme fremden Gedankengutes, vor allem gnostischer Richtung, haben sie eine esoterische Lehre entwickelt.
Khoury, Adel Theodor: Schiismus/Schiiten. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 6370
Die Übernahme neuer Lasten müßte von realem Nutzen sein, wenn ihr die englische Regierung zustimmen solle.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1932]
Zitationshilfe
„Übernahme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Übernahme>, abgerufen am 19.08.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Übernachtungszahl
Übernachtungsort
Übernachtungsmöglichkeit
Übernachtungskosten
Übernachtungsgeld
Übernahmeangebot
Übernahmegerücht
Übernahmegesetz
Übernahmekampf
Übernahmekandidat