Übernahme, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Übernahme · Nominativ Plural: Übernahmen · wird meist im Singular verwendet
Worttrennung Über-nah-me
Grundform übernehmen
Wortbildung  mit ›Übernahme‹ als Erstglied: ↗Übernahmeangebot · ↗Übernahmegesetz · ↗Übernahmekampf · ↗Übernahmekandidat · ↗Übernahmekodex · ↗Übernahmekurs · ↗Übernahmeofferte · ↗Übernahmeplan · ↗Übernahmeprotokoll · ↗Übernahmeprüfung · ↗Übernahmeschlacht · ↗Übernahmeversuch
 ·  mit ›Übernahme‹ als Letztglied: ↗Firmenübernahme · ↗Kostenübernahme · ↗Machtübernahme · ↗Mehrheitsübernahme · ↗Perspektivenübernahme · ↗Regierungsübernahme · ↗Risikoübernahme · ↗Rollenübernahme · ↗Unternehmensübernahme · ↗Verantwortungsübernahme · ↗Vermögensübernahme
eWDG

Bedeutung

das Übernehmen
entsprechend der Bedeutung von übernehmen (II 1, II 2, II 3, II 4)
Beispiele:
die Übernahme (= Annahme) einer Verpflichtung, Aufgabe
die Übernahme (= Verwendung) eines Gedankens, Themas aus dem Werk eines anderen
Übernahme (= Inbesitznahme) der Macht durch die Werktätigen [ Thälm.Reden1,89]

Thesaurus

Synonymgruppe
Übernahme · Übernehmen
Synonymgruppe
Annahme · ↗Entgegennahme · Übernahme
Unterbegriffe
Ökonomie
Synonymgruppe
Ankauf · ↗Anschaffung · ↗Aufkauf · ↗Einkauf · ↗Erwerb · ↗Erwerbung · ↗Kauf · Übernahme  ●  ↗Akquise  ugs. · ↗Akquisition  geh.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Übernahme‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Übernahme‹.

Verwendungsbeispiele für ›Übernahme‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und oft zog das die nächste Übernahme unweigerlich nach sich.
Die Zeit, 30.03.2006, Nr. 14
Nun mussten sie auch zur Übernahme von Verantwortung in hohen Ämtern bereit sein.
Weizsäcker, Richard von: Dreimal Stunde Null? 1949 1969 1989, Berlin: Siedler Verlag 2001, S. 162
Von ihren sechs Kindern waren fünf am Leben geblieben, alle zur Zeit ihres Todes noch minderjährig, also zur Übernahme der Güter noch nicht bereit.
Günter de Bruyn, Die Finckensteins: Berlin: Siedler 1999, S. 45
Durch die Übernahme fremden Gedankengutes, vor allem gnostischer Richtung, haben sie eine esoterische Lehre entwickelt.
Khoury, Adel Theodor: Schiismus/Schiiten. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 6370
Die Übernahme neuer Lasten müßte von realem Nutzen sein, wenn ihr die englische Regierung zustimmen solle.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1932]
Zitationshilfe
„Übernahme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%9Cbernahme>, abgerufen am 14.04.2021.

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