Übername, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Übernamen · Nominativ Plural: Übernamen
Aussprache 
Worttrennung Über-na-me
eWDG, 1976

Bedeutung

veraltend, schweizerisch Beiname, Spitzname
Beispiel:
Wenn wir Streit bekamen und uns Schnödigkeiten sagten, warf er mir ... eine solche Menge von drolligen Übernamen an den Kopf, daß ich bald lachen mußte [HesseCamenzind1,285]

Thesaurus

Synonymgruppe
Beiname · ↗Neckname · ↗Spottname  ●  ↗Spitzname  Hauptform · Cognomen  fachspr., lat. · ↗Kognomen  fachspr., lat. · Übername  fachspr., Sprachwissenschaft
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Übername‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch damit man die sechs besser unterscheiden kann, trägt jeder einen Übernamen.
Die Zeit, 14.11.2011, Nr. 46
Was soll man aber schließlich sagen, wenn Übernamen, die einwandfrei nur als solche überliefert sind, kurzerhand zu germanischen Taufnamen gestempelt werden?
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1936, S. 166
Damals erhielt die Hauptstadt der bäuerlich geprägten Region, die nur dünn bevölkert ist, den Übernamen "Rom des Sozialismus".
Der Tagesspiegel, 30.03.2002
Hungertobel hielt plötzlich mit Reden inne, als reue es ihn, Emmenbergers Übernamen ausgesprochen zu haben.
Dürrenmatt, Friedrich: Der Verdacht, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1965 [1953], S. 11
Auch die Reiter haben keinen huldigenden Übernamen für ihn, wie für den alten Römer, von spottenden zu schweigen.
Grimm, Hans: Volk ohne Raum, München: Langen 1932 [1926], S. 635
Zitationshilfe
„Übername“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%9Cbername>, abgerufen am 08.08.2020.

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