Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Überrollbügel, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Überrollbügels · Nominativ Plural: Überrollbügel
Aussprache 
Worttrennung Über-roll-bü-gel
Wortzerlegung überrollen Bügel
Duden, GWDS, 1999 und DWDS

Bedeutung

besonders bei Sport- oder Rennwagen   über dem Sitz verlaufender breiter Bügel aus Stahl, der dem Fahrer Schutz bieten soll, falls sich der Wagen bei einem Unfall überschlägt
Beispiele:
Überrollbügel bestehen aus Stahlrohren, die entweder fest hinter den Fahrer‑ und Beifahrerköpfen in die Karosseriestruktur eingefügt sind oder aber bei Bedarf blitzschnell ausgefahren werden. [Neue Zürcher Zeitung, 21.04.2016]
Hinzu kommen je nach Bedarf weitere hochfeste oder temperaturbeständige Kunstfasern. Der Überrollbügel hält entsprechend auch mehrfache Überschläge und eine anschließende Gleitphase über Kopf aus. [C’t, 2000, Nr. 5]
Der C1 soll das erste motorisierte Zweirad sein, das Sicherheitselemente eines Pkw vorweisen kann. Dieser Roller[…] hat eine Sicherheitszelle mit Überrollbügel, Deformationselemente und einen Sicherheitsgurt. [Die Zeit, 10.09.1998, Nr. 38]
Der Überrollbügel stört optisch nicht und verleiht dem Cabrio eine größere Verwindungssteifigkeit und damit mehr Sicherheit. [Süddeutsche Zeitung, 24.10.1992]
Alle [Rennfahrer] tragen feuerfeste Wäsche, sind behelmt und sechsfach festgezurrt. Überrollbügel schützen den Kopf, zwei automatische Löschanlagen Motor und Cockpit. [Der Spiegel, 07.03.1983, Nr. 10]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Überrollbügel‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Überrollbügel‹.

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Zitationshilfe
„Überrollbügel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%9Cberrollb%C3%BCgel>.

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