Übertreibung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungÜber-trei-bung
Wortzerlegungübertreiben-ung
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
das Übertreiben (Lesart 2)
b)
das Übertreiben (Lesart 1)
2.
a)
das Übertreiben (Lesart 1); übertreibende Darstellung, SchilderungQuelle: DWDS, 2017
b)
Handlung, mit der man etw. übertreibt

Thesaurus

Synonymgruppe
Extravaganz · ↗Popanz · ↗Überspanntheit · Übertreibung
Synonymgruppe
Übertreibung  ●  ↗Hyperbel  fachspr.
Assoziationen
  • Hyperbelnavigation · Hyperbelortung
Synonymgruppe
Glosse · ↗Karikatur · ↗Parodie · ↗Persiflage · ↗Satire · humoristische Verarbeitung · ↗Überspitzung · Übertreibung · ↗Überzeichnung  ●  ↗Veräppelung  ugs.
Unterbegriffe
  • Osmanisches Reich (19. Jahrhundert)  ●  kranker Mann am Bosporus  ugs. · kranker Mann von Europa  ugs.
  • Pastiche
Assoziationen
Synonymgruppe
Überspitzung · Übertreibung
Synonymgruppe
Dramatisierung · ↗Übersteigerung · Übertreibung
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Einseitigkeit Halbwahrheit Hang Korrektur Lüge Stilmittel Ungenauigkeit Untertreibung Verallgemeinerung Verzerrung Zuspitzung gelind grotesk hemmungslos hysterisch hüten ironisch irrational karikierend korrigieren maßlos neigen parodistisch polemisch propagandistisch rhetorisch satirisch schamlos spekulativ Überspitzung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Übertreibung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir haben noch immer unter den Nachwehen einer maßlosen Übertreibung zu leiden.
Die Welt, 09.09.2002
Doch diesmal scheint keine Übertreibung dem Ernst der Lage gerecht werden zu können.
Der Tagesspiegel, 21.09.1999
Die übliche Vorsorge - ohne ängstliche Übertreibung - setze ich als selbstverständlich voraus.
Wölfl, Norbert: Die wiedergefundene Zärtlichkeit, Genf u. a.: Ariston 1995 [1983], S. 173
Kann man diese Anordnung hier als eine organisatorische Übertreibung ansehen?
o. A.: Einhunderteinundneunzigster Tag. Mittwoch, 31. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 26528
Die Sprache ist das unsterbliche Gut eines Volkes, und ohne Übertreibung darf man sagen, die Pflege der Sprache ist nationale Pflicht.
Haluschka, Helene: Noch guter Ton? In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 3104
Zitationshilfe
„Übertreibung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Übertreibung>, abgerufen am 22.01.2019.

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