äquivalent

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungäqui-va-lent (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›äquivalent‹ als Grundform: ↗Äquivalent
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben gleichwertig
Beispiele:
die beiden Werte sind äquivalent
eine äquivalente Leistung
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Äquivalent · äquivalent · Äquivalenz
Äquivalent n. ‘Gegenwert, gleichwertiger Ersatz, Ausgleich’. Der gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges besonders in der Diplomatensprache in Zusammenhang mit Länder- oder Gebietsabtretungen aufkommende Ausdruck ist in Anlehnung an lat. Schreibweise aus gleichbed. frz. équivalent entlehnt, zu mlat. aequivalens (Genitiv aequivalentis) Part.adj. ‘gleichwertig’, Subst. ‘entsprechender Wert, Ersatz’, vgl. lat. aequus ‘gleich’ und valēre ‘stark sein, vermögen, geeignet, imstande, wert sein’. äquivalent Adj. ‘gleichwertig’ und Äquivalenz f. ‘Gleichwertigkeit’ (Mitte 19. Jh.; ein Frühbeleg von äquivalent aus den oberrheinischen Stadtrechten datiert aus dem Jahre 1731).

Thesaurus

Synonymgruppe
gleich beschaffen · ↗gleichartig · gleichwirkend · äquivalent
Antonyme
  • äquivalent
Synonymgruppe
gleichviel · ↗gleichwertig · ↗identisch · äquivalent

Typische Verbindungen zu ›äquivalent‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Austausch Dauerschallpegel Energie Kreuzung Masse Menge Oberflächenpotential Transformation funktional

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›äquivalent‹.

Verwendungsbeispiele für ›äquivalent‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieser Posten ist nun für 1997 tatsächlich etwas aufgestockt worden - natürlich nicht äquivalent den fünf weggenommenen Stellen, aber immerhin.
Süddeutsche Zeitung, 19.03.1996
Dies weist auf das Problem strukturungleicher, aber äquivalenter Transformationen hin.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 1063
Sie läßt verschiedene Weisen der Funktionserfüllung als funktional äquivalent erscheinen.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 405
Die unendliche Menge der natürlichen Zahlen ist demnach mit einem Teil ihrer selbst äquivalent.
Die Zeit, 13.12.1963, Nr. 50
Sie ist ihr bei veränderter Funktion in einem neuen Zusammenhang von Wissen und Leben nur äquivalent.
Plessner, Helmuth: Die verspätete Nation, Stuttgart: Kohlhammer 1962 [1935], S. 134
Zitationshilfe
„äquivalent“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%A4quivalent>, abgerufen am 22.01.2020.

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