äsopisch

Worttrennungäso-pisch
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich, veraltend in der Art, im Geist des altgriechischen Fabeldichters Äsop; witzig

Verwendungsbeispiele für ›äsopisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vor allem über die Herkunft der äsopischen F. herrscht noch immer Streit.
Fohrer, G.: Fabel. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 2971
Die Redensart geht offenbar auf die Äsopische Fabel vom Wolf und Lamm zurück.
Röhrich, Lutz: Wasser. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 21628
Hier wird Klartext gesprochen, wo die für die Veröffentlichung bestimmten Texte sich aus taktischen Gründen einer äsopischen Sprache bedienen mußten.
Süddeutsche Zeitung, 02.05.1998
Die Überwindung der Angst vor staatlicher Repression und der Verzicht auf äsopische Sprache wurden zum Signum intellektueller Abweichung.
Die Zeit, 10.12.1993, Nr. 50
Da gibt es die Clowns, die auf einem Balkon der Schaubude die Passanten anlocken, Spaßmacher, Possenreißer und oft Meister der »äsopischen Sprache«.
Schlögel, Karl: Petersburg, München Wien: Carl Hanser Verlag 2002, S. 620
Zitationshilfe
„äsopisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%A4sopisch>, abgerufen am 07.04.2020.

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