öd

GrammatikAdjektiv
Wortbildung mit ›öd‹ als Grundform: ↗Ödheit
DWDS-Verweisartikel, 2015

Bedeutung

Synonym zu öde

Thesaurus

Synonymgruppe
blass · ↗dröge · ↗eintönig · ↗fade · ↗farblos · ↗geisttötend · ↗grau · grau in grau · kontrastarm · ↗langatmig · ↗langweilig · ↗monoton · ↗reizlos · ↗schal · ↗schnöde · ↗spannungsarm · ↗stupid · ↗stupide · ↗trist · ↗trostlos · wenig aufregend · öd · ↗öde  ●  ↗fad  ugs. · ↗trocken  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
abgeschieden · einsam und verlassen · entvölkert · ↗gottverlassen · kein Mensch weit und breit · ↗menschenleer · ↗unbewohnt · ↗verlassen · wie ausgestorben · öd · ↗öde  ●  am Arsch der Welt  derb · hinterm Wald  ugs. · in der Walachei  ugs. · jwd  ugs., berlinerisch, Abkürzung · leer gefegt  ugs. · leergefegt  ugs.
Assoziationen
  • entvölkert · evakuiert · geräumt
  • abgelegen · ↗abgeschieden · ↗abseitig · ↗außerhalb · ↗einsam · einsam und verlassen · ↗menschenleer · ↗öde  ●  ↗entlegen  Hauptform · in der Walachei  sprichwörtlich, fig. · (da) ist der Hund verfroren  ugs. · (da) sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht  ugs., sprichwörtlich · (eine) einsame Gegend  ugs. · ab vom Schuss  ugs. · am Arsch der Welt  derb · fernab der Zivilisation  geh. · in der Pampa  ugs. · jottwedee  ugs., berlinerisch · jwd  ugs., berlinerisch · weit ab vom Schuss  ugs. · weit vom Schuss  ugs.
  • langweilig (Gegend, kleiner Ort) · nichts los  ●  (da) sagen sich Fuchs und Hase Gute Nacht  Redensart · (da ist) (der) Hund verfroren  ugs. · (da werden) abends die Bürgersteige hochgeklappt  ugs. · (da) möchte man nicht tot überm Zaun hängen  ugs., salopp · tote Hose  ugs., salopp
  • kein Einziger · kein Mensch und keine Seele · keine Menschenseele · keine Sterbensseele · nicht eine · nicht einer · ↗niemand  ●  keiner  Hauptform · kein Aas  ugs. · kein Mensch  ugs. · kein Schwanz  derb · kein Schwein  derb · keine Sau  derb
  • Einöde · ↗Wüste · ↗Wüstenei · ↗Öde · ↗Ödland  ●  (am) Arsch der Welt  derb · ↗Pampa  ugs. · ↗Walachei  ugs. · ↗Ödnis  geh.
  • frei · ↗leer stehend · ↗leerstehend · ↗ungenutzt · verwaist  ●  ↗unbewohnt  Hauptform
  • (sich) entvölkern · ↗verlassen · ↗wegziehen  ●  ↗veröden  Hauptform
  • Geisterdorf · verlassene Stadt  ●  ↗Geisterstadt  Hauptform · versunkene Stadt  historisch, fig. · ↗Wüstung  fachspr.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Asphaltfläche Betonwüste Brache Brachfläche Brachland Eiland Einerlei Fensterhöhle Flachland Gleichmacherei Hochebene Industrielandschaft Kaff Landstrich Monotonie Niemandsland Routine Stadtlandschaft Steinwüste Steppe Vorstadt Wildnis Wüstenei fad langweilig leer menschenleer trostlos unfruchtbar verlassen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›öd‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da ziehst du nicht nur öde eine Bahn nach der anderen.
Süddeutsche Zeitung, 27.08.2004
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt jemanden von der Regierung einzuladen, ist öde.
Der Tagesspiegel, 07.10.2002
Eine Einöde ist also vielleicht tatsächlich öde, aber ihren Namen hat sie aus einer anderen Quelle.
Krämer, Walter / Sauer, Wolfgang, Lexikon der populären Sprachirrtümer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 155
Diese Frau hat mit der öden Geschichte, die ich in den letzten Tagen einigermaßen protokolliert habe, überhaupt nichts zu tun!
Frisch, Max: Stiller, Rheda-Wiedenbrück: Bertelsmann 1997 [1954], S. 160
Die öde lange Straße mit den unfreundlichen grauen Häusern öffnet sich nach Norden.
Die Zeit, 20.01.1947, Nr. 03
Zitationshilfe
„öd“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/öd>, abgerufen am 19.01.2019.

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