übelwollen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungübel-wol-len
Wortzerlegungübelwollen2
Rechtschreibregeln§ 34 (2.2)
eWDG, 1976

Bedeutung

jmdm. übelwollenjmdm. böse gesinnt sein und ihm zu schaden suchen
Beispiele:
er will ihm übel, hat ihm übelgewollt
etw. in übelwollender Absicht tun

Verwendungsbeispiele für ›übelwollen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mein zurückhaltendes Urteil hat nichts mit Skepsis oder gar Übelwollen gegenüber dem Islam zu tun.
Süddeutsche Zeitung, 03.04.1999
Kein Mensch kommt heute mehr auf die Idee, die beruflichen Ziele einer Frau, den Wunsch, Karriere zu machen, übelwollend zu kritisieren.
Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 175
Von den Westmächten ist die deutsch-jugoslawische Freundschaftspolitik von Anbeginn an mit Abneigung und übelwollen verfolgt worden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1941]
Und könnte man, übelwollend, den hoffentlich noch aufhaltsamen Niedergang der poetischen Produktion des Dichters Strauß nicht als Gescheitheitsschwund und Sprachverfettung erklären?
Die Zeit, 29.04.1994, Nr. 18
Wenn es um Wahltaktik ginge und wenn man überdies Glotz dabei übelwollte, so empfähle sich, ihn unaufgeklärt zu lassen.
Die Zeit, 10.09.1993, Nr. 37
Zitationshilfe
„übelwollen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%BCbelwollen>, abgerufen am 31.03.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
übeltun
Übeltäter
Übeltat
Übelstand
Übelsein
üben
über
über-
Über-Ich
überabzählbar