überbürden

GrammatikVerb · überbürdet, überbürdete, hat überbürdet
Aussprache
Worttrennungüber-bür-den
Wortzerlegungüber-bürden
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben jmdn. überlasten, überanstrengen
Beispiel:
jmdn. mit Aufgaben, Verpflichtungen überbürden

Typische Verbindungen zu ›überbürden‹

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Verwendungsbeispiele für ›überbürden‹

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Dahinter aber wurde die Zeit vergewaltigt und mit Lasten überbürdet.
Die Zeit, 21.11.1946, Nr. 40
Es reizt meine Eitelkeit, verletzt mich in der Reklameaufmachung, überbürdet mich mit neuer Arbeit.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1920. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1920], S. 158
Somit werden die wirklichen Ausbildungskosten schon jetzt zusätzlich der Anwaltschaft und der Industrie überbürdet.
Süddeutsche Zeitung, 05.06.1996
Hier wird das Bewußtsein des heutigen Menschen in Bausch und Bogen der Pflanze überbürdet.
Klages, Ludwig: Der Geist als Widersacher der Seele, 3. Band, Teil 2: Das Weltbild des Pelasgertums, Leipzig: Barth 1932, S. 9357
Auch sie stellen den romantischen, fast bewundernswerten Gegensatz zu unserer mit Pflichten und Sorgen überbürdeten bürgerlichen Existenz dar.
Ostwald, Hans: Landstreicher, Berlin: Marquardt [1906], S. 28
Zitationshilfe
„überbürden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%BCberb%C3%BCrden>, abgerufen am 01.04.2020.

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