überbeanspruchen

GrammatikVerb · überbeansprucht, überbeanspruchte, hat überbeansprucht
Aussprache
Worttrennungüber-be-an-spru-chen
Wortzerlegungüber-beanspruchen
Wortbildung mit ›überbeanspruchen‹ als Erstglied: ↗Überbeanspruchung
eWDG, 1976

Bedeutung

etw., jmdn. zu sehr beanspruchen
Beispiele:
er hat seine Kräfte, Nerven überbeansprucht
geistig, physisch überbeansprucht sein
eine (durch zu großen Alkoholgenuss) überbeanspruchte Leber

Thesaurus

Synonymgruppe
mit Arbeit überlasten · ↗überanstrengen · überbeanspruchen · ↗überstrapazieren

Typische Verbindungen zu ›überbeanspruchen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›überbeanspruchen‹.

Verwendungsbeispiele für ›überbeanspruchen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die WM hat allen gezeigt, dass es so nicht weitergeht, dass viele Spieler überbeansprucht waren und daher ihre Leistungen nicht abrufen konnten.
Der Tagesspiegel, 10.08.2002
Die Betriebe haben diese Freiheit dazu genutzt, den knappen Arbeitern relativ hohe Löhne zu bieten, wie es überall geschieht, wenn die Wirtschaft überbeansprucht wird.
Die Zeit, 25.12.1959, Nr. 52
Auch die Wettbewerbsrisiken seien nach wie vor recht hoch und die Bewertung der Aktie mittlerweile überbeansprucht.
Die Welt, 11.09.2004
Die Integrationsfähigkeit der Deutschen dürfe nicht überbeansprucht werden, sagte Stoiber.
Süddeutsche Zeitung, 16.10.2000
Bei der Erörterung außenpolitischer Fragen waren sich beide Kandidaten darin einig, dass amerikanische Truppen mit Einsätzen bei internationalen Konflikten nicht überbeansprucht werden dürften.
Archiv der Gegenwart, 2001 [2000]
Zitationshilfe
„überbeanspruchen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%BCberbeanspruchen>, abgerufen am 01.04.2020.

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