überbelichten

GrammatikVerb · überbelichtet, überbelichtete, hat überbelichtet
Worttrennungüber-be-lich-ten
Wortzerlegungüber-belichten
Wortbildung mit ›überbelichten‹ als Erstglied: ↗Überbelichtung
eWDG, 1976

Bedeutung

Fotografie einen Film überbelichteneinen Film zu lange belichten
Gegenwort zu unterbelichten
Beispiel:
die Aufnahme ist überbelichtet

Typische Verbindungen zu ›überbelichten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›überbelichten‹.

Verwendungsbeispiele für ›überbelichten‹

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Dann ist der helle Stern zwar überbelichtet, aber das Konterfei gut zu erkennen.
C't, 2001, Nr. 4
Der erste Satz wurde von Cascioli dynamisch in einem fort überbelichtet, mit heftig übersteigerten Sforzati überfrachtet.
Der Tagesspiegel, 22.11.1997
Mit ihr werden die Unterblutungen dann überbelichtet und laienhaft abgeknipst.
Die Zeit, 13.05.2002, Nr. 19
Wir haben unseren Filmstreifen überbelichtet und werden in Zukunft besser aufpassen.
Opfermann, Hans Carl: Die neue Schmalfilm-Schule, Harzburg: Heering 1940, S. 34
Ein Grundübel der Landschaftsphotographie ist der oft enorme Lichtkontrast zwischen Himmel und Erde, wodurch der Himmel oft hoffnunglos überbelichtet wird.
Süddeutsche Zeitung, 11.08.1998
Zitationshilfe
„überbelichten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%BCberbelichten>, abgerufen am 31.03.2020.

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