überbewerten

Grammatik Verb · überbewertet, überbewertete, hat überbewertet
Aussprache 
Worttrennung über-be-wer-ten
Wortzerlegung über- bewerten
Wortbildung  mit ›überbewerten‹ als Erstglied: Überbewertung
eWDG

Bedeutung

etw. zu hoch bewerten
in gegensätzlicher Bedeutung zu unterbewerten
Beispiele:
jmds. Leistungen, Verdienste überbewerten
seine eigenen Fähigkeiten überbewerten
die Jury hat den Sportler überbewertet

Thesaurus

Synonymgruppe
(einer Sache) zu viel Gewicht beimessen · zu hoch bewerten · zu viel Wichtigkeit beimessen · überbewerten · überschätzen
Oberbegriffe
  • (fälschlicherweise) halten (für) · (sich) täuschen (in) · eine falsche Meinung haben (von) · falsch einschätzen · seine Meinung korrigieren müssen (über)

Typische Verbindungen zu ›überbewerten‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›überbewerten‹.

Verwendungsbeispiele für ›überbewerten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man darf diese Fehler aber keineswegs überbewerten, traten sie doch nur bei extremen Parametern auf. [C't, 1991, Nr. 6]
Das Fehlen sportlicher Kompetenz in dem elfköpfigen Rat werde "überbewertet". [Die Zeit, 23.01.2013 (online)]
Beiläufig kommt er darauf zu sprechen, überbewerten dürfe man das Theoretische nicht. [Die Zeit, 03.07.2006, Nr. 27]
Das mit dem „protestantischen Tor“, das dreimal am Tag für den Personenverkehr geöffnet wird, dürfe man nicht überbewerten. [Die Zeit, 16.12.1994, Nr. 51]
Andererseits sollte man diesen Sachverhalt für die neurotische Entwicklung aber auch nicht überbewerten. [Werner, Reiner: Das verhaltensgestörte Kind, Berlin: Dt. Verl. d. Wiss. 1973 [1967], S. 117]
Zitationshilfe
„überbewerten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%BCberbewerten>.

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