überfreundlich

GrammatikAdjektiv
Worttrennungüber-freund-lich
Wortzerlegungüber-freundlich
Wortbildung mit ›überfreundlich‹ als Erstglied: ↗Überfreundlichkeit

Verwendungsbeispiele für ›überfreundlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie studiert Psychologie und mag an Berlin, dass man nicht so »überfreundlich« sein muss.
Die Zeit, 06.06.2011, Nr. 23
Er nahm mich überfreundlich auf, gab mir eine gewichtige Empfehlung, zeigte mir das ganze große Institut.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1925. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1925], S. 197
Wieder andere haben die böse Angewohnheit, ihr Gesicht beim Gruß in überfreundliche Falten zu legen.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 27350
Wie ernst, wie gereizt die Stimmung in der Koalition ist, demonstriert der sonst überfreundliche SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz.
Der Tagesspiegel, 23.01.2002
Dr. Laurenz Bergner (Michael Degen) sollte also lieber auf der Hut sein vor seinem überfreundlichen Nachbarn Hannes König (Günter Strack).
Süddeutsche Zeitung, 19.05.1998
Zitationshilfe
„überfreundlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%BCberfreundlich>, abgerufen am 31.03.2020.

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