übergreifend

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Worttrennungüber-grei-fend (computergeneriert)
Grundformübergreifen
Wortbildung mit ›übergreifend‹ als Grundform: ↗-übergreifend
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(von übergeordneter Bedeutung, Wichtigkeit, Gültigkeit und deshalb) auch andere Bereiche erfassend, innerhalb eines bestimmten Bereichs alles bestimmend

Typische Verbindungen zu ›übergreifend‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›übergreifend‹.

Verwendungsbeispiele für ›übergreifend‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber bislang hat es der Bahn an einer übergreifenden klaren Strategie gemangelt.
Der Tagesspiegel, 24.06.2001
Eine allgemein anerkannte übergreifende Erklärung der "Dunklen Jahrhunderte" gibt es noch nicht.
o. A.: Was geschah in den Dunklen Jahrhunderten? In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1999 [1998]
Auch die entgegengesetzten Dinge durchdringen sich und werden der übergreifenden Entwicklung einverleibt.
Schmitt, Carl: Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus, Berlin: Duncker & Humblot 1991 [1923], S. 61
Er hat den Überblick, die übergreifende Information, die Distanz zum technischen Detail.
Hauschildt, Jürgen: Entscheidungsziele, Tübingen: Mohr 1977, S. 193
Diese war als zusätzliches Mittel und übergreifende Form der Bündnispolitik gedacht, die bisher ausschließlich im Demokratischen Block betrieben worden war.
Herbst, Andreas u. a.: Lexikon der Organisationen und Institutionen - N. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 4695
Zitationshilfe
„übergreifend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%BCbergreifend>, abgerufen am 01.04.2020.

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