überheblich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung über-heb-lich
Wortbildung  mit ›überheblich‹ als Erstglied: ↗Überheblichkeit
eWDG

Bedeutung

sich selbst zu hoch einschätzend, auf andere herabsehend, anmaßend
Beispiele:
ein überheblicher Mensch
sie hat ein überhebliches Wesen, ist überheblich, tritt überheblich auf
in überheblichem Ton reden
er, sein Benehmen ist überheblich

Thesaurus

Psychologie
Synonymgruppe
anmaßend · ↗arrogant · ↗aufdringlich · ↗dominant · ↗großtuerisch · ↗hochfahrend · ↗hoffärtig · ↗vermessen · überheblich · übertrieben selbstbewusst  ●  ↗präpotent  österr. · ↗insolent  geh.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • aufgeblasen · durchdrungen von der eigenen Bedeutsamkeit · ↗geschwollen · ↗großspurig · selbstwichtig · selbstüberzeugt · von sich selbst überzeugt
Antonyme
Synonymgruppe
anmaßend · ↗arrogant · ↗eingebildet · ↗hochmütig · ↗hochnäsig · hält sich für sonst wen · sehr von sich (selbst) eingenommen · ↗stolz · ↗vermessen · ↗versnobt · überheblich  ●  auf dem hohen Ross sitzen  fig., Redensart · ↗dünkelhaft  veraltet · ↗hoffärtig  veraltet · ↗aufgeblasen  ugs. · ↗blasiert  geh. · ↗breitspurig  ugs. · ↗hybrid  geh. · hält sich für Gott weiß wen  ugs. · hält sich für den Größten  ugs., männl. · hält sich für die Größte  ugs., weibl. · hält sich für was Besonderes  ugs. · hält sich für was Besseres  ugs. · kennt (auch) keine kleinen Leute mehr  ugs., scherzhaft-ironisch · trägt die Nase hoch  ugs., fig.
Assoziationen
Synonymgruppe
gestresst · ↗hypertroph · ↗überspannt  ●  überheblich  ugs.

Typische Verbindungen zu ›überheblich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›überheblich‹.

Verwendungsbeispiele für ›überheblich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht waren wir nach 44 Jahren an der Regierung etwas überheblich geworden.
Bild, 18.06.2004
Man mag das als überheblich bezeichnen, aber es ist nun mal so.
Die Welt, 11.03.2002
Um so unerträglicher war diese arrogante Haltung für die noch unlängst nicht minder überheblichen Ägypter.
Wilson, John A.: Ägypten. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 6150
Da war es wieder, das rätselhafte Lächeln, traurig und überheblich zugleich.
Funke, Cornelia: Tintenherz, Hamburg: Cecilie Dressler Verlag 2003, S. 28
Dazu und besonders zu einer vielleicht noch überheblichen Kritik haben wir kein Recht.
Wahl, Friedrich A.: Hygiene und Körperschulung der Frau, Stuttgart: Thieme 1950, S. 111
Zitationshilfe
„überheblich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%BCberheblich>, abgerufen am 16.01.2021.

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