überhungert

GrammatikAdjektiv
Worttrennungüber-hun-gert

Verwendungsbeispiele für ›überhungert‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch ich aß nicht; ich würgte; ich war zu überhungert, mein Magen hatte verlernt, etwas zu sich zu nehmen.
Die Zeit, 02.01.1956, Nr. 01
Dort in der Stadthalle ungeheures Treiben, man war erst sehr überhungert u. müde, bis man dann nach großen Mühen, Pausen usw.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1925. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1925], S. 195
Wir sind überhungert.
Grimm, Hans: Volk ohne Raum, München: Langen 1932 [1926], S. 6307
Wie hungrig war er gekommen, wie überhungert ging er fort!
Braun, Lily: Lebenssucher. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1915], S. 2452
Zitationshilfe
„überhungert“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%BCberhungert>, abgerufen am 01.04.2020.

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