überkompensieren

GrammatikVerb · überkompensiert, überkompensierte, hat überkompensiert
Aussprache
Worttrennungüber-kom-pen-sie-ren
Wortzerlegungüber-kompensieren
eWDG, 1976

Bedeutung

Wissenschaft, Psychologie körperliche oder psychische Mängel auszugleichen suchen und dabei ins Gegenteil verfallen
Beispiel:
er überkompensierte seine innere Schüchternheit durch anmaßendes Auftreten

Typische Verbindungen zu ›überkompensieren‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›überkompensieren‹.

Verwendungsbeispiele für ›überkompensieren‹

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Die Deutschen überkompensieren, heißt es, und sie verderben die Preise.
Die Zeit, 14.06.1996, Nr. 25
Dank des hohen Ölpreises konnten die Verluste aber durch Gewinne anderer Bereichen überkompensiert werden.
Süddeutsche Zeitung, 12.07.2001
Es darf aber kontrolliert werden, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht überkompensiert wird.
Die Welt, 17.08.2000
Gerade weil sie die Männlichkeit überkompensieren, sind sie gegenüber Schwächeren laut, ruppig, latent gewalttätig und tyrannisch.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 306
Wie sehr diese Nachfrage jene Arbeitslosigkeit oft überkompensiert, lehrt das Beispiel Eisenbahn - Postkutsche.
Schumpeter, Joseph: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, Berlin: Duncker u. Humblot 1997 [1912], S. 354
Zitationshilfe
„überkompensieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%BCberkompensieren>, abgerufen am 31.03.2020.

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