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übersättigen

Grammatik Verb
Worttrennung über-sät-ti-gen
Wortzerlegung über- sättigen
Wortbildung  mit ›übersättigen‹ als Erstglied: Übersättigung  ·  mit ›übersättigen‹ als Grundform: übersättigt
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

über den Sättigungsgrad hinaus sättigen

Typische Verbindungen zu ›übersättigen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›übersättigen‹.

Verwendungsbeispiele für ›übersättigen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie rasch nutzt sich ihr Ton ab, wie schnell wird er blechern, auch das Ohr ist eines Tages übersättigt. [Tucholsky, Kurt: Das. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1927], S. 8740]
Lässig blättern, zappen, rascheln wir uns durchs Leben, unbeteiligt, übersättigt, gelangweilt. [Süddeutsche Zeitung, 01.04.1995]
Ich habe ihm so viele Dinge beigebracht, ich habe ihm so viel vorgelesen, daß es übersättigt sein muß. [C't, 1998, Nr. 15]
Nun aber, nach der unfreiwilligen Odyssee, übersättigt von regnerischer Romantik, benötigte ich, hundemüde, wie ich war, nichts als einen Teller warmen Essens. [Riedel, Susanne: Eine Frau aus Amerika, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 378]
Vielleicht könnte das derart übersättigte Europa von der Dritten Welt lernen? [Müller, Heiner: Stirb schneller, Europa. In: “Zur Lage der Nation“, Berlin: Rotbuch-Verl. 1990 [1989], S. 28]
Zitationshilfe
„übersättigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%BCbers%C3%A4ttigen>.

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