übersättigen

GrammatikVerb
Worttrennungüber-sät-ti-gen
Wortzerlegungüber-sättigen
Wortbildung mit ›übersättigen‹ als Erstglied: ↗Übersättigung  ·  mit ›übersättigen‹ als Grundform: ↗übersättigt
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

über den Sättigungsgrad hinaus sättigen

Typische Verbindungen zu ›übersättigen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›übersättigen‹.

Verwendungsbeispiele für ›übersättigen‹

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Wie rasch nutzt sich ihr Ton ab, wie schnell wird er blechern, auch das Ohr ist eines Tages übersättigt.
Tucholsky, Kurt: Das. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1927], S. 8740
Lässig blättern, zappen, rascheln wir uns durchs Leben, unbeteiligt, übersättigt, gelangweilt.
Süddeutsche Zeitung, 01.04.1995
Nun aber, nach der unfreiwilligen Odyssee, übersättigt von regnerischer Romantik, benötigte ich, hundemüde, wie ich war, nichts als einen Teller warmen Essens.
Riedel, Susanne: Eine Frau aus Amerika, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 378
Vielleicht könnte das derart übersättigte Europa von der Dritten Welt lernen?
Müller, Heiner: Stirb schneller, Europa. In: “Zur Lage der Nation“, Berlin: Rotbuch-Verl. 1990 [1989], S. 28
Nach dem langen Arbeitstage in der frischen Luft draußen ist sein Körper mit Sauerstoff übersättigt.
Hahn, Christian Diederich: Bauernweisheit unterm Mikroskop, Oldenburg i.O.: Stalling 1943 [1939], S. 274
Zitationshilfe
„übersättigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%BCbers%C3%A4ttigen>, abgerufen am 01.04.2020.

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