überstaatlich

GrammatikAdjektiv · attributiv
Worttrennungüber-staat-lich
Wortzerlegungüber-staatlich
eWDG, 1976

Bedeutung

über den einzelnen Staat hinausgreifend, mehrere Staaten betreffend, umfassend
Beispiel:
eine überstaatliche Organisation, Institution

Typische Verbindungen zu ›überstaatlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›überstaatlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›überstaatlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwar ist die OIC bisher nicht gerade als besonders effiziente überstaatliche Vereinigung aufgefallen.
Süddeutsche Zeitung, 22.10.1997
Trotzdem konnte sie sich aus einer supranationalen Verwaltung noch nicht zu einer echten überstaatlichen politischen Institution umgestalten.
Die Zeit, 11.03.1954, Nr. 10
Die Liga, der ein Generalsekretär vorsteht, ist keine weisungsbefugte überstaatliche Organisation; ihre Beschlüsse sind nur für die jeweils zustimmenden Mitglieder verbindlich.
o. A. [ave]: Arabische Liga. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1997]
In deutscher Perspektive mag die Verbindung der Staatsmacht mit überstaatlichen Idealen verdächtig aussehen.
Plessner, Helmuth: Die verspätete Nation, Stuttgart: Kohlhammer 1962 [1935], S. 37
Dieses Prinzip nimmt innerhalb des Systems überstaatlicher Rechtsordnungen eine besondere Stellung ein.
Schultze-Pfaelzer, Gerhard: Propaganda, Agitation, Reklame, Berlin: Stilke 1923, S. 200
Zitationshilfe
„überstaatlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%BCberstaatlich>, abgerufen am 01.04.2020.

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