übertönen

Grammatik Verb · übertönt, übertönte, hat übertönt
Aussprache 
Worttrennung über-tö-nen
Wortzerlegung über-tönen
eWDG

Bedeutung

jmdn., etw. an Tonstärke übertreffen, lauter tönen als jmd., etw.
Beispiele:
das Orchester übertönte manchmal die Stimmen der Solisten
der Redner wurde vom Tumult der Menge übertönt
die verschiedenen Brumm‑ und Heultöne, mehrmals am Tag und in der Nacht übertönt von dem Geheul der Sirenen [ WallraffWir brauchen Dich131]
übertragen etw. verdecken, überdecken
Beispiel:
Das macht man ja oft, wenn zwischen Freunden etwas faul ist. Man versucht, es mit guten Erinnerungen zu übertönen [ H. KantAula429]

Typische Verbindungen zu ›übertönen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

AbrollgeräuschBeispielsätze anzeigen AutolärmBeispielsätze anzeigen BrausenBeispielsätze anzeigen BrummenBeispielsätze anzeigen BuhrufBeispielsätze anzeigen DröhnenBeispielsätze anzeigen GebrüllBeispielsätze anzeigen GemurmelBeispielsätze anzeigen GeräuschBeispielsätze anzeigen GeschreiBeispielsätze anzeigen GetöseBeispielsätze anzeigen HämmernBeispielsätze anzeigen KlirrenBeispielsätze anzeigen LärmBeispielsätze anzeigen MotorengeräuschBeispielsätze anzeigen NebengeräuschBeispielsätze anzeigen PfiffBeispielsätze anzeigen PlätschernBeispielsätze anzeigen RatternBeispielsätze anzeigen RauschenBeispielsätze anzeigen SchmerzensschreiBeispielsätze anzeigen SchmähgesangBeispielsätze anzeigen SchreiBeispielsätze anzeigen StimmengewirrBeispielsätze anzeigen StraßenlärmBeispielsätze anzeigen SummenBeispielsätze anzeigen TrillerpfeifeBeispielsätze anzeigen VerkehrslärmBeispielsätze anzeigen WindgeräuschBeispielsätze anzeigen mühelosBeispielsätze anzeigen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›übertönen‹.

Verwendungsbeispiele für ›übertönen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sein Lärm übertönt die entscheidende Frage: Wollen wir weiter so leben wie bisher?
Die Zeit, 25.08.2003, Nr. 34
Aber die drohen sich ja auch noch gegenseitig zu übertönen.
Süddeutsche Zeitung, 03.09.2002
Die Spiele mußten weitergehen, die Spiele übertönten am Ende die Sorgen.
Beckenbauer, Franz: Einer wie ich, München: Wilhelm Heyne Verlag 1977, S. 110
Die Venusbergklänge versuchen, es zu übertönen; aber es setzt sich durch.
Schuhmann, Otto: Meyers Opernbuch, Leipzig: Bibliograph. Inst. 1938 [1935], S. 187
Das Getöse der Straße übertönt ihr vielstimmiges Quieken und Grunzen.
Wildgans, Anton: Musik der Kindheit, Ein Heimatbuch aus Wien. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 2758
Zitationshilfe
„übertönen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%BCbert%C3%B6nen>, abgerufen am 12.05.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Übertölpelung
übertölpeln
Übertitelung
übertiteln
übertippen
Übertopf
übertouren
übertourig
Übertrag
übertragbar