Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

überversorgen

Grammatik Verb
Aussprache [ˈyːbɐfɛɐ̯ˌzɔʁgən]
Worttrennung über-ver-sor-gen
Wortzerlegung über- versorgen
Wortbildung  mit ›überversorgen‹ als Erstglied: Überversorgung
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

im Übermaß versorgen

Typische Verbindungen zu ›überversorgen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›überversorgen‹.

Verwendungsbeispiele für ›überversorgen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wo werden Patienten überversorgt, wo läßt man sie zu sehr allein? [Die Zeit, 01.11.1985, Nr. 45]
Das ändert aber nichts daran, dass unsere – im internationalen Vergleich sicher überdurchschnittlich bezahlten – Politiker nicht überversorgt sind. [Die Welt, 22.12.1999]
Kinder, die nie Probleme lösen müssen, die überversorgt und verwöhnt sind, kommen im Leben manchmal nicht zurecht. [Süddeutsche Zeitung, 21.08.2004]
Rice wirkt zurückhaltend, besonnen, Rumsfeld laut, aggressiv und hormonell überversorgt. [Süddeutsche Zeitung, 13.12.2003]
Mal wird hemmungslos überversorgt, mal fahrlässig unterversorgt – aus fehlendem Wissen oder Bequemlichkeit. [o. A.: Denn sie wissen nicht, was sie tun. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1999]]
Zitationshilfe
„überversorgen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/%C3%BCberversorgen>.

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