-lein

GrammatikAffix · Neutrum
Wortbildung mit ›-lein‹ als Letztglied: ↗Bienlein · ↗Blättlein · ↗Blümelein · ↗Blümlein · ↗Brieflein · ↗Brüderlein · ↗Brünnlein · ↗Bächlein · ↗Bähnlein · ↗Bäuchlein · ↗Bäuerlein · ↗Bäumlein · ↗Böcklein · ↗Büblein · ↗Büchlein · ↗Bürschlein · ↗Dinglein · ↗Dirnlein · ↗Dörflein · ↗Döslein · ↗Engelein · ↗Englein · ↗Entlein · ↗Fensterlein · ↗Fischlein · ↗Frl. · ↗Fräulein · ↗Fröschlein · ↗Fähnlein · ↗Fässlein · ↗Füchslein · ↗Fünklein · ↗Füßlein · ↗Geißlein · ↗Glöcklein · ↗Gräslein · ↗Gänslein · ↗Herzelein · ↗Herzlein · ↗Hälslein · ↗Hämmerlein · ↗Händlein · ↗Härlein · ↗Häslein · ↗Häuflein · ↗Häuslein · ↗Hündlein · ↗Kettlein · ↗Kindlein · ↗Kirchlein · ↗Kitzlein · ↗Kränzlein · ↗Kräutlein · ↗Krönlein · ↗Krüglein · ↗Krümlein · ↗Kälblein · ↗Kämmerlein · ↗Käpplein · ↗Kästlein · ↗Käuzlein · ↗Köpflein · ↗Körblein · ↗Körnlein · ↗Küchlein1 · ↗Lichtlein · ↗Liedlein · ↗Lämmlein · ↗Lämplein · ↗Löchlein · ↗Mägdelein · ↗Mägdlein · ↗Männlein · ↗Mäuslein · ↗Möpslein · ↗Mündlein · ↗Mütterlein · ↗Nägelein · ↗Näglein · ↗Näslein · ↗Ringlein · ↗Ränzlein · ↗Röcklein · ↗Röhrlein · ↗Röslein · ↗Rösslein · ↗Schifflein · ↗Schwesterlein · ↗Schäflein · ↗Schätzlein · ↗Sielein · ↗Sprüchlein · ↗Spätzlein · ↗Sternlein · ↗Strichlein · ↗Stöcklein · ↗Stündlein · ↗Sächlein · ↗Säcklein · ↗Söhnlein · ↗Tierlein · ↗Tischlein · ↗Trüpplein · ↗Töchterlein · ↗Töpflein · ↗Tüchlein · ↗Vöglein · ↗Weiblein · ↗Wäglein · ↗Wässerlein · ↗Wölklein · ↗Wörtlein · ↗Würmlein2 · ↗Würmlein1 · ↗Würstlein · ↗Würzelein · ↗Würzlein · ↗Zicklein · ↗Zünglein · ↗Äuglein
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Bildungen zum Teil dichterisch, altertümelnd, landschaftlich; kennzeichnet in Bildungen mit Substantiven die Verkleinerungsform
vergleiche -chen, -elQuelle: DWDS, 2016
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

-lein Deminutivsuffix wie ↗-chen (s. d.), entwickelt aus auf l auslautenden Suffixen (vgl. ahd. leffil, fogal u. a.) und dem Suffix germ. -īna-, ahd. -īn; es entsteht durch Übertragung von ahd. -ilīn auf Wörter, die ursprünglich kein l-Suffix besitzen (leffil-īn wird Vorbild für hūs-ilīn). Das Suffix ahd. -ilīn, mhd. -elīn (kindelīn), nhd. -lein (mit Synkope des unbetonten -e-), mundartlich auch -(e)li (schweiz.), -le (schwäb.), -el (omd.), -erl (bair., aus Bildungen auf -er entstanden: Fingerl) ist ursprünglich nur hd.; Heliand und Genesis kennen es nicht. Später wandert es als „literaturfähige Modeform“ nach Norden (Henzen Wortbildung (1965) 148).
Zitationshilfe
„-lein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/-lein>, abgerufen am 22.02.2019.

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