Aasblume, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungAas-blu-me
WortzerlegungAasBlume
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Blume mit nach Aas riechender Blüte, die Aasfliegen anzieht
  z. B. Aronstab, Stapelie u. a.

Verwendungsbeispiele für ›Aasblume‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einen unangenehmen Geruch verbreitet hingegen die unscheinbare kleine Aasblume aus Ostasien ganz am Ende des großen Kakteen-Gewächshauses.
Süddeutsche Zeitung, 18.07.1996
Auf die Gelüste dieser Tiere nach starkriechenden animalischen Stoffen haben die Aasblumen ihre List aufgebaut.
Buddenbrock, Wolfgang von: Das Liebesleben der Tiere, Bonn: Athenäum 1953, S. 190
Wie täuschend echt Pflanzen den Geruch von totem Tier nachahmen können, haben italienische und schwedische Biologen an der Aasblume Helicodiceros muscivorus untersucht.
Die Zeit, 23.12.2002, Nr. 51
Winzige Fliegen benutzen die aus Südost-Asien stammende Rafflesia, eine stinkende Aasblume, als Ort zur Kopulation und Eiablage und sorgen so auch für die Bestäubung.
Der Tagesspiegel, 09.11.2002
Zitationshilfe
„Aasblume“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Aasblume>, abgerufen am 25.02.2020.

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