Abartigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAb-ar-tig-keit
Wortzerlegungabartig-keit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Abnormität, Widernatürlichkeit

Thesaurus

Synonymgruppe
Abartigkeit · ↗Perversion · ↗Perversität
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Abartigkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Abartigkeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Abartigkeit‹

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Im juristischen Sinne könnte eine schwere andere seelische Abartigkeit vorliegen.
Die Zeit, 13.04.2011 (online)
Der Frau, die ihn als Kind schlug, wirft er in Briefen vor, ihn als Kind missbraucht zu haben und erklärt so seine sexuelle Abartigkeit.
Süddeutsche Zeitung, 29.10.2002
Sie sind die Quelle stets neu auftretender erblicher Krankheiten und Abartigkeiten.
Loeffler, L.: Eugenik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 2559
Ich glaube, »Abartigkeit« ist ein sarkastisches Wort in einem Jugendlichenjargon; es hat also nichts mit »Entartung« und dergleichen zu tun.
Schuh, Franz: Schreibkräfte, Köln: DuMont 2000, S. 198
Geisteskrankheit und Geistesschwäche unterscheiden sich dabei lediglich in der Stärke, im Grade der geistigen Abartigkeit.
Zimmermann, Theo: Der praktische Rechtsberater, Gütersloh: Bertelsmann [1968] [1957], S. 15
Zitationshilfe
„Abartigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abartigkeit>, abgerufen am 04.04.2020.

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