Abbildtheorie, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Abbildtheorie · Nominativ Plural: Abbildtheorien
Aussprache
WorttrennungAb-bild-the-orie · Ab-bild-theo-rie (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die alte Abbildtheorie reichte zu ihrer Legitimierung offenkundig nicht mehr aus.
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 199
Insbesondere der semantische Aspekt der Information läßt subjektiven Deutungen größeren Spielraum, als es die traditionelle Abbildtheorie zugestehen wollte.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - M. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 4248
Während diese Idee in der Abbildtheorie des Marxismus weiterlebt, wobei natürlich „Gott“ mit „Vernunft“ ersetzt ist, hat die protestantische Theologie sie seit längerem aufgegeben.
Die Zeit, 15.02.1965, Nr. 07
Diese Auffassung vom Menschen als freiem und schöpferischem Wesen steht im Gegensatz zur offiziellen Leninschen Abbildtheorie.
Die Zeit, 25.02.1974, Nr. 08
Die Eleaten operieren immer unter Voraussetzung der Abbildtheorie und nehmen dabei eine totale Identität von Erkennen und Gegenstand der Erkenntnis an.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 2514
Zitationshilfe
„Abbildtheorie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abbildtheorie>, abgerufen am 21.02.2019.

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