Abgeordnetenwahl, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Abgeordnetenwahl · Nominativ Plural: Abgeordnetenwahlen
Aussprache  [ˈapgəʔɔʁdnətn̩ˌvaːl]
Worttrennung Ab-ge-ord-ne-ten-wahl
Wortzerlegung AbgeordneteWahl
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

Abstimmung über die Zusammensetzung einer parlamentarischen Vertretung durch die Erteilung von Mandaten an Abgeordnete
Beispiele:
An der Abgeordnetenwahl vor zwei Jahren hatten sich nur 60,2 Prozent der Wähler beteiligt, bei der Bundestagswahl 2009 gaben nur 70 Prozent der Wahlberechtigten in Berlin ihre Stimme ab. [Die Welt, 20.09.2013]
In Amerika, das einst klare Mehrheiten produzierte, gilt spätestens seit dem Wahlkampf Bush gegen Gore das Prinzip »Auf Messers Schneide«. […] Beide waren 2000 mit je 48 Prozent gleichauf, in den Abgeordnetenwahlen 1998 und 2000 hielten die Republikaner einen minimalen Vorteil von 49 zu 48 Prozent. [Die Zeit, 07.11.2002, Nr. 46]
Wenn das Auszählen der Stimmen bei den gestrigen Bürgermeister‑ und Abgeordnetenwahlen in London bis heute früh braucht, so liegt das an einem einfachen Grund: dem Wahlsystem. [Die Welt, 05.05.2000]
Nach ihrer Wahlniederlage bei den Abgeordnetenwahl wollen die Berliner Grünen in der kommenden Legislaturperiode ihre außerparlamentarische Arbeit verstärken. [Süddeutsche Zeitung, 27.11.1999]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Abgeordnetenwahl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abgeordnetenwahl>, abgerufen am 19.04.2021.

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