Abhub, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Abhub(e)s · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungAb-hub
Grundformabheben
eWDG, 1967

Bedeutung

abwertend Abschaum, Auswurf
Beispiele:
der Abhub der Menschheit, der Gesellschaft
hinabstoßen ... zum Abhub des Lebens [St. ZweigAmok250]
veraltet Rest, Abfall (der Speisen)
Beispiel:
wie man dem Bettler wohl / Den Napf mit Abhub an die Schwelle reicht [Grillp.MedeaII]

Verwendungsbeispiele für ›Abhub‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber er hat keinen Speicher mehr, und es ist überhaupt nicht leicht, vom Abhub sich zu trennen.
Der Tagesspiegel, 04.09.2003
Lutz Seilers Gedichte sprechen vom Verlorenen, dem Abhub der Geschichte.
Die Zeit, 04.02.2004, Nr. 06
Solange der Pofel zur öffentlichen Wahl geht, herrscht nicht das Volk, sondern der Abhub (starker Beifall).
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 08.03.1929
Zitationshilfe
„Abhub“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abhub>, abgerufen am 24.01.2020.

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