Abirrung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Abirrung · Nominativ Plural: Abirrungen
Aussprache
WorttrennungAb-ir-rung
eWDG, 1967

Bedeutung

Abweichung vom Weg
Beispiel:
jede Abirrung [im Schneetreiben] geht geradeaus in den sicheren Tod [St. ZweigSternstunden70]
übertragen Verirrung
Beispiele:
eine jugendliche, sexuelle Abirrung
jmdn. vor einer Abirrung bewahren
etw. als Abirrung betrachten

Typische Verbindungen zu ›Abirrung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Abirrung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Abirrung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach einer siebzigjährigen Abirrung kommen wir nun zur eigentlichen Konfliktachse der letzten 1300 Jahre zurück.
Die Zeit, 02.04.1993, Nr. 14
Er verfügte 1965, daß die "Kongregation für die Glaubenslehre" die katholische Lehre und Moral weltweit gegen Abirrungen schützen und zugleich fördern solle.
o. A. [zb]: Römische Kongregation für die Glaubenslehre. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1993]
Für Immanuel Kant war das Mittelalter eine »unbegreifliche Abirrung des menschlichen Geistes« gewesen.
Mann, Golo: Die europäische Moderne. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 30161
Forell ist, viele Abirrungen weggerechnet, doch nach Westen gegangen, immer nach Westen.
Bauer, Josef Martin: So weit die Füße tragen, Frankfurt a.M: Fischer 1960 [1955], S. 177
Michael Ratcliffe hat immer dagegen gehalten, dass das Dritte Reich eine Abirrung war, die die guten Seiten der deutschen Kultur pervertiert hat.
Der Tagesspiegel, 01.10.2003
Zitationshilfe
„Abirrung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abirrung>, abgerufen am 06.04.2020.

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