Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Abirrung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Abirrung · Nominativ Plural: Abirrungen
Aussprache 
Worttrennung Ab-ir-rung
eWDG

Bedeutung

Abweichung vom Weg
Beispiel:
jede Abirrung [im Schneetreiben] geht geradeaus in den sicheren Tod [ St. ZweigSternstunden70]
übertragen Verirrung
Beispiele:
eine jugendliche, sexuelle Abirrung
jmdn. vor einer Abirrung bewahren
etw. als Abirrung betrachten

Typische Verbindungen zu ›Abirrung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Abirrung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Abirrung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach einer siebzigjährigen Abirrung kommen wir nun zur eigentlichen Konfliktachse der letzten 1300 Jahre zurück. [Die Zeit, 02.04.1993, Nr. 14]
Der Perestrojka, insgeheim von den chinesischen Führern als revisionistische Abirrung verdammt, bescheinigte er sogar eine „sozialistische Orientierung“. [Die Zeit, 04.05.1990, Nr. 19]
Wir im Westen neigen dazu, den Kommunismus als eine Abirrung der Geschichte anzusehen. [Der Spiegel, 10.07.1989]
Ähnliche Abirrungen sind heute unmöglich, im Dreiparteienstaat, und im Vierparteienstaat auch. [Die Zeit, 10.12.1976, Nr. 51]
Er verfügte 1965, daß die "Kongregation für die Glaubenslehre" die katholische Lehre und Moral weltweit gegen Abirrungen schützen und zugleich fördern solle. [o. A. [zb]: Römische Kongregation für die Glaubenslehre. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1993]]
Zitationshilfe
„Abirrung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abirrung>.

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