Ablassbrief, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungAb-lass-brief
WortzerlegungAblassBrief
Ungültige SchreibungAblaßbrief
Rechtschreibregeln§ 2
eWDG, 1967

Bedeutung

Religion, historisch Urkunde über Sündenstraferlass

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber als sein eigener Herr kann er sich den Ablassbrief auch selbst ausstellen.
Süddeutsche Zeitung, 04.03.2000
Wer bei ihnen Ablassbriefe kauft, dem werden seine Sünden erlassen.
Die Zeit, 11.04.2013 (online)
Luthers Kritik am Papsttum richtete sich nicht zuletzt gegen Ablassbriefe, mit denen das Bauprojekt finanziert wurde.
Der Tagesspiegel, 28.01.2000
Ihnen ging das Geld aus, denn mit den Einnahmen aus Ablassbriefen und Messen war es vorbei.
Die Welt, 04.06.2004
Wenn heute ein Mann wie Johann Tetzel Ablaßbriefe verkaufte, dann würde er selbst in Berlin, und zwar bei den Angehörigen aller Konfessionen zahlreiche Abnahme finden.
Friedländer, Hugo: Der Zaubermord am Teufelssee vor dem Schwurgericht zu Potsdam. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 28980
Zitationshilfe
„Ablassbrief“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ablassbrief>, abgerufen am 15.06.2019.

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