Ablehnung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ablehnung · Nominativ Plural: Ablehnungen
WorttrennungAb-leh-nung (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Ablehnung‹ als Erstglied: ↗Ablehnungsfall · ↗Ablehnungsfront · ↗Ablehnungsgesuch · ↗Ablehnungsgrund · ↗Ablehnungsrecht
eWDG, 1967

Bedeutung

Abweisung
Beispiele:
eine scharfe, schroffe, eisige, kühle, glatte, unmissverständliche, eindeutige, unerwartete Ablehnung
auf Ablehnung stoßen
eine Ablehnung erfahren, hinnehmen müssen
a)
Zurückweisung
Beispiel:
die Ablehnung eines Einwandes, der Verantwortung, Zumutung
b)
Verweigerung
Beispiel:
die Ablehnung eines Eides, einer Antwort, Zahlung
Verweigerung der Anerkennung
Beispiele:
die Ablehnung eines Richters, Zeugen
die Ablehnung eines Schiedsspruches, der Zuständigkeit
Verweigerung der Annahme
Beispiele:
die Ablehnung eines Amtes, Geschenkes, einer Einladung, Ehre
Politik der Antrag verfiel der Ablehnung
c)
abschlägiger Bescheid
Beispiel:
die (höfliche) Ablehnung einer Bitte, eines Gesuches
d)
Missbilligung, Verurteilung
Beispiel:
die (allgemeine) Ablehnung eines Entwurfes, Theaterstückes, Buches, eines Künstlers

Thesaurus

Synonymgruppe
Abfuhr · Ablehnung · ↗Absage · ↗Rückweisung · ↗Verneinung · ↗Verweigerung · ↗Weigerung · ↗Zurückweisung
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Ablehnung · ↗Frontstellung · ↗Gegnerschaft · ↗Opposition
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(jemandem ein) Gräuel · (körperliche) Ablehnung · ↗(körperliche) Abneigung · ↗Abscheu · ↗Aversion · ↗Ekelgefühl(e) · Sich-Abwenden · ↗Widerwille  ●  ↗Ekel  Hauptform · ↗Degout  geh., franz.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Annahme Antrag Asylantrag Begründung EU-Verfassung Falle Friedensplan Irak-Krieg Skepsis Unverständnis Zustimmung anfänglich begründen bekräftigen breit einhellig entgegenschlagen entschieden generell grundsätzlich heftig kategorisch pauschal prinzipiell scharf schroff signalisieren stoßen strikt vehement

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ablehnung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber wir haben es heute mit einer anderen Qualität der Ablehnung zu tun.
Süddeutsche Zeitung, 31.07.2004
Leider neigen sie dazu, das noch nicht vollständige Funktionieren einer nicht komplett umgesetzten Planung als Bestätigung ihrer Ablehnung zu nehmen.
Der Tagesspiegel, 15.11.2003
Sie stießen jedoch wegen ihrer rigorosen Einschränkung des individuellen Lebens auf Ablehnung.
o. A.: Lexikon der Kunst - G. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 16043
Auch hier kommen wir nicht zu einer Ablehnung des Sportes.
Hoke, Ralph Johann u. Schmith, Otto: Grundlagen und Methodik der Leichtathletik, Leipzig: Barth 1937, S. 171
Infolge der steten Ablehnungen seiner Dramen hatte er aber beschlossen, ebenfalls aus dem Leben zu scheiden.
Friedländer, Hugo: Ein blutiges Drama. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1910], S. 927
Zitationshilfe
„Ablehnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ablehnung>, abgerufen am 21.03.2019.

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