Ablenkung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ablenkung · Nominativ Plural: Ablenkungen
Aussprache
WorttrennungAb-len-kung
Wortzerlegungablenken-ung
Wortbildung mit ›Ablenkung‹ als Erstglied: ↗Ablenkungsmanöver · ↗Ablenkungsmittel · ↗Ablenkungstaktik · ↗Ablenkungsversuch
 ·  mit ›Ablenkung‹ als Letztglied: ↗Flussablenkung · ↗Lichtablenkung
eWDG, 1967

Bedeutung

das Ablenken
a)
Beispiele:
die Ablenkung des Bootes durch die Strömung
Physik die Ablenkung der Magnetnadel, des Lichtstrahles
b)
Zerstreuung
Beispiele:
(eine) Ablenkung suchen, brauchen, sich verschaffen
die Ablenkung begrüßen
mancherlei Ablenkung bieten, eine willkommene Ablenkung

Thesaurus

Synonymgruppe
Ablenkung · ↗Abwechslung · ↗Beschäftigung · ↗Zerstreuung  ●  ↗Zeitvertreib  Hauptform · ↗Divertissement  geh., franz.
Unterbegriffe
Assoziationen
Geografie, Luftfahrt, Schifffahrt
Synonymgruppe
Ablenkung · ↗Deviation
Assoziationen
Synonymgruppe
Ablenkung · ↗Abschweifung · ↗Abweichung
Antonyme
Synonymgruppe
Ablenkung · Scheinaktivität · unproduktive Tätigkeit(en)
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ablenkung Abwechslung Alltag Eigentlichen Elektronenstrahl Entspannung Fahren Hauptsache Lichtstrahl Liebeskummer Manöver Sternenlicht Strahl Stress Trost Unterhaltung Verkehrsgeschehen Versagen Versuchung Wesentliche Zerstreuung bloß lästig medial optisch sehnen störend unnötig unwillkommen willkommen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ablenkung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber wir versuchen natürlich, die Ablenkung zwischen den Rennen gering zu halten.
Die Welt, 19.02.2005
Sie gab ihm Kraft, sie war Ablenkung, sie verschaffte ihm nach Tausend Momenten des Grübelns einen klaren Kopf.
Süddeutsche Zeitung, 06.12.2001
Doch unvergleichlich mehr als beim erhaltenen Volksfest sind sie durch Aufträge von oben, durch interessierte Ablenkung durchkreuzt.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 2, Berlin: Aufbau-Verl. 1955, S. 616
Das Kino ist wahrhaftig unsere einzige Ablenkung, unser einziges Vergnügen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1923. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1923], S. 206
Nun, denken Sie den Fall, Sie seien wirklich reizbar, empfindlich, beunruhigt durch Ablenkungen?
Rubiner, Ludwig: Aufruf an Literaten. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 16715
Zitationshilfe
„Ablenkung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ablenkung>, abgerufen am 20.10.2019.

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