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Abolitionismus

Worttrennung Ab-oli-ti-onis-mus · Ab-oli-tio-nis-mus · Abo-li-ti-onis-mus · Abo-li-tio-nis-mus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei in Großbritannien und Nordamerika im 18. und 19. Jahrhundert
2.
von Großbritannien im 19. Jahrhundert ausgehender Kampf gegen die Prostitution
3.
rechtsphilosophische Strömung, die auf Abschaffung der Gefängnisse und des bisherigen strafrechtlichen Systems sowie auf eine Neudefinition der bisher als Kriminalität bezeichneten Phänomene und auf einen völlig anderen, weniger Leid für die Inkriminierten verursachenden Umgang mit dieser Situation abzielt

Thesaurus

Synonymgruppe
Abolitionismus · Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Abolitionismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In seiner Kritik hat er die Bedeutung des christlichen Abolitionismus hervorgehoben. [Süddeutsche Zeitung, 23.07.2004]
Da ist kein Platz für Sklaverei, doch für Demokratieentwicklung, Menschenrechte, UN‑Resolutionen, Abolitionismus und andere schöne Dinge. [Süddeutsche Zeitung, 18.08.2004]
Nur weil der Abolitionismus innerhalb der westlichen Kultur enorme Anstrengungen unternahm und schließlich obsiegte, ist die Sklaverei überhaupt zu einem menschenrechtlichen Thema geworden. [Süddeutsche Zeitung, 23.06.2004]
Zitationshilfe
„Abolitionismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abolitionismus>.

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